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02.11.2009 Rudolf Felser

Flexiblere Datenanalysen bei Praher Kunststoff­technik

Praher war auf der Suche nach einer Lösung zur Unternehmenssteuerung, mit der sich spontan und flexibel Analysen durchführen lassen.

Praher Kunststofftechnik ist ein international agierendes Produk­tions- und Vertriebsunternehmen von qualitativ hochwertigen Kunststoffteilen und -komponenten für die chemische In­dustrie sowie für die Wasseraufbereitung. Durch innovative Konzepte und Tech­nologien entwickelte sich das Familienunternehmen zu einem internationalen Konzern mit 270 Mitarbeitern und einem Umsatz von 30 Mio. Euro im Jahr. Mit zwei Produktionsstätten in Österreich und Kanada sowie sieben weiteren Vertriebsniederlassungen weltweit betreut die Praher Beteiligungsgesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern Kunden in über 80 Ländern.

Durch die rasche Expansion gewann eine effiziente, standortübergreifende Unternehmenssteuerung für Praher zunehmend an Bedeutung. Die im eingesetzten ERP-System enthaltenen Berichtsfunktionen waren hierzu nur bedingt geeignet. "Die Reports in unserem ERP-System sind einfach zu wenig flexibel. Wir brauchten dringend eine Lösung, mit der wir spontan und flexibel Analysen durchführen können, um schnell die richtigen Entscheidun­gen treffen zu können", erklärt Roland Berger, IT-Manager bei Praher den Grund für die Suche nach einer Business Intelligence-Anwendung.

SEEING IS BELIEVING Mit Unterstützung von Standard IT Solutions wurde Praher in diesem Zusammenhang schnell auf QlikView aufmerksam. Im Zuge eines "Seeing is Believing"-Workshops wurde die erste Analyse-Applikation mit echten Praher Finanz- und Verkaufsdaten erstellt und der Geschäftsleitung präsentiert. "Bei QlikView stimmten nicht nur die Perfor­mance und die Flexibilität sondern auch die einfache Bedienbarkeit", begründet Roland Berger die schnelle Entschei­dung für das Analysetool.

Insbesondere der In-Memory-Ansatz, der das zeit- und kostenaufwändige Er­stellen von multidimensionalen OLAP-Würfeln überflüssig macht, überzeugte Praher, da dies sehr schnelle Ergebnisse und Anpassungen ermöglicht. Bester Beweis: Die im Workshop erstellte Applikation ist – in erweiterter Form – auch heute noch im Einsatz und wird von Geschäftsführung, Verkäufern und der Finanzabteilung für umfassende und flexible Auswertungen eingesetzt. "Die Erstellung neuer Applikationen in QlikView ist wirklich nicht sehr schwie­rig", erklärt Roland Berger, warum QlikView heute auch in vielen anderen Abteilungen des Konzerns zum Einsatz kommt. So analysiert beispielsweise die Produk­tion die Kalkulationsergebnisse, die Ein­haltung von Lieferterminen, Lagerwert­statistiken, die Bestandsentwicklung oder aber die Preishistorie.

Für die Geschäftsleitung ist es aufgrund der starken Internationalisierung wiede­rum besonders wichtig, auch konzernweite, systemübergreifen­de Analysen durchführen zu können. Durch das Zusammenspiel der Daten aus ERP-Datenbank und weiteren Quel­len lässt sich in QlikView heute schnell erkennen, wenn bestimmte Bereiche oder Divisionen aus dem Ruder laufen. Entsprechend zeitnah können korrigie­rende Maßnahmen eingeleitet werden.

Ein Aspekt, der auch für den Außen­dienst eine große Rolle spielt. Jeder Vertriebsmitarbeiter kann mit QlikView heute jederzeit auf die Zahlen des ihm zugeordneten Vertriebsgebietes zugrei­fen und so mit den Kunden vor Ort direkt über aktuelle Zahlen bzw. die jeweilige Entwicklung sprechen.

STAMMDATEN VERBESSERT "Auch die Qualität unserer Stammdaten hat sich mit QlikView deutlich ver­bessert", beschreibt Berger einen angenehmen Nebeneffekt des Analyse­tools. "Wenn im Hintergrund die Daten nicht stimmig sind, wird der Fehler mit QlikView schnell entdeckt."

Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und des geringen Schulungsbedarfs findet das Tool auch bei den Anwendern in den Fachabteilungen großen Anklang. "Wir sind sehr zufrieden mit QlikView. Es steht uns jetzt ein Analyse-Tool zur Verfügung, mit dem wir sehr schnell und flexibel Analysen und Reports erstellen können."

Für die Zukunft sieht Roland Berger daher noch weiteres Potenzial für Qlik-View. So soll demnächst zum Beispiel auch die dritte Verkaufsdivision, der OEM-Bereich, welcher ein Drittel des Konzernumsatzes ausmacht, Daten fle­xibel mit QlikView auswerten können. (pi/rnf)

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