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01.12.2009 Oliver Weiss

Qlikview erkennt ungenutztes Potential der Spedition Emons

Emons wollte genau wissen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um nachhaltig profitabel zu sein. Die Wahl fiel dabei auf das Analyse- und Reporting-Tool QlikView.

Die Herausforderungen der Transport- und Logistikbranche haben es gerade in turbulenten Zeiten in sich: Viele Spediteure kämpfen gegen Auslastungsprobleme, fehlende Kostentransparenz und mangelnde Effizienz der Transporte insgesamt. Gleichzeitig fordern die Kunden eine permanente Verfügbarkeit und die Zustellung aller Sendungen innerhalb von 24 Stunden.

Gründe genug für die 1928 gegründete und in Köln ansässige Spedition Emons, mit einem intelligenten und leicht bedienbaren Business-Intelligence-Tool Klarheit in die eigenen Unternehmensdaten zu bringen. Man wollte genau wissen, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um nachhaltig profitabel zu sein. Die Wahl fiel dabei auf das Analyse- und Reporting-Tool QlikView aus dem Hause QlikTech, dessen erste Aufgabe es war, versteckte Preistreiber zu identifizieren. Bei täglich 130 eigenen LKWs, zusätzlich noch einmal rund 900 Fahrzeugen von Subunternehmern und durchschnittlich 10.000 Kundenaufträgen pro Tag keine einfache Aufgabe.

Kunden-Vereinbarungen auf dem Prüfstand Emons IT-Leiter Martin Heinisch: "Wir haben zunächst einen kritischen Blick auf unsere Sendungs- und Güterstrukturen geworfen und Zusammenhänge zwischen dem Gewicht einer Sendung, deren Volumen, den Zeitvorgaben und natürlich dem Preis hergestellt. Dabei kam unter anderem heraus, dass es eine nicht unerhebliche Anzahl an Kunden gab, mit denen vor Jahren einmal ein fester Paketpreis vereinbart wurde. Und obwohl sich in der Zwischenzeit Volumina oder die Gewichte der Sendungen verändert hatten, sind diese Preise nie angepasst worden."

Derartige Vereinbarungen und vor allem auch so genannte Sonderabsprachen, von denen es unzählige Spielarten gibt, kamen dabei als erstes auf den Prüfstand: Wie wirtschaftlich kann man arbeiten, wenn Regelungen getroffen werden, nach denen man zwar 600 kg befördert, aber nur 500 kg in Rechnung stellt? Wie sinnvoll ist es im Einzelfall, die Entfernung als Hauptbezugsgröße zu wählen, wenn "alles ab 400 km" kostenfrei befördert wird?

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