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24.02.2010 Ulrich Beckmann*

Gastkommentar: Transparente BI-Systeme

Kleine und mittlere Unternehmen stehen heute genauso wie Großunternehmen unter einem enormen Druck, ihre Zahlen genauer, besser und schneller zu analysieren, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Nur wer Trends und Entwicklungspotenziale rechtzeitig erkennt, kann entsprechende Maßnahmen einleiten und so langfristig erfolgreich sein. Schlanke und anwenderfreundliche Analyse- und Reportinglösungen, die es ermöglichen schnell und einfach Erkenntnisse aus den Unternehmensdaten zu ziehen, sind unabdingbar, um die nötige Transparenz zu schaffen.

Für die Einführung einer BI-Lösung spricht daher zusammenfassend übergreifende Transparenz: Daten aus unterschiedlichen Quellen und Abteilungen können in einer Anwendung zusammengeführt und ausgewertet werden. Zudem können Potenziale ausgeschöpft werden. Unternehmensweite Trends und Entwicklungsmöglichkeiten können auf diese Weise sofort sichtbar gemacht werden. Letztlich lassen sich damit Wettbewerbsvorteile besser nutzen. Dank der Analyse der Unternehmens- und Marktzahlen kann ein Unternehmen schneller auf Änderungen reagieren und ist somit dem Wettbewerb eine Nasenlänge voraus.

Doch gerade KMU müssen bei der Einführung auf einige Punkte besonders achten. An erster Stelle steht dabei die Anwenderakzeptanz. Denn die BI-Lösung sollte nicht nur wenigen IT-Experten gefallen. Viel wichtiger ist, dass sie die Fragen der Fachanwender beantwortet. Nur wenn die Mitarbeiter aus Controlling, Vertrieb, Marketing, Produktion oder Einkauf schnell und einfach alle Informationen für ihre täglichen Entscheidungen erhalten, kann das BI-Tool erfolgreich zur effizienten Unternehmenssteuerung eingesetzt werden.

Ein weiterer Punkt, der bei der Entscheidung nicht vernachlässigt werden darf, ist die Wirtschaftlichkeit. Und in diesem Zusammenhang insbesondere die Total Cost of Ownership. Es reicht hier nicht aus, die Lizenzkosten der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Diese machen oftmals nur einen Bruchteil des Gesamtprojekts aus. Insbesondere KMU sollten daher nicht die »Katze im Sack kaufen«, sondern die entsprechenden BI-Tools anhand einer konkreten Aufgabenstellung prüfen. Und auch bestehende BI-Lösungen sollten immer wieder überprüft werden, ob die Systeme nach wie vor den Anforderungen entsprechen. Gibt das System den Fachabteilungen wirklich rasch die Antworten, die sie brauchen, um Entscheidungen zu treffen?

* Ulrich Beckmann ist Geschäftsführer des Business-Intelligence-Spezialisten Qliktech.

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