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19.05.2010 Thomas Mach/idg

Zentrale Schnittstelle fehlt

Einer aktuellen Studie zufolge nutzt die Mehrheit der Unternehmen zwar BI-Werkzeuge. Die Möglichkeiten der Systeme werden aber nur in den seltensten Fällen wirklich ausgeschöpft.

In vielen Unternehmen steht Business Intelligence als Management-Tool ganz oben auf der Liste strategischer Themen. Doch im praktischen Einsatz gibt es Defizite. Zwar genügt BI organisatorisch und technisch zumeist den Basisanforderungen. Doch neueren Konzepten wie Echtzeit-BI oder Auslagerung von BI-Funktionalität stehen Unternehmen eher abwartend gegenüber. Eine wirkliche BI-Strategie findet sich eher selten. Das ist das Ergebnis der Studie BI Challenge, die das Beratungshaus Cirquent zusammen mit Professor Arnold Picot, Leiter des Instituts für Information, Organisation und Management an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, durchgeführt hat.

BI-Anwendungen sind aus Sicht der Befragten ein wesentlicher Faktor für leistungsfähiges Reporting und damit fester Bestandteil der IT-Unterstützung der Unternehmenssteuerung. Bei den meisten werden die fachlichen Basisanforderungen an das Reporting auch erfüllt. Allerdings werden verschiedene BI-Werkzeuge häufig nebeneinander eingesetzt. Dies führt zu Mängeln in Bezug auf Konsistenz, Datenqualität sowie Effizienz in der Bereitstellung der Berichte. Entsprechend hoch sei der Nachbearbeitungsaufwand, um zu einer einheitlichen und verbindlichen Interpretation der Daten zu kommen, betonen die Studienautoren.

Hier könnte eine zentrale Stelle für BI zu mehr Leistung verhelfen, indem die Anforderungen über Hierarchieebenen und Unternehmensfunktionen hinweg abgeglichen, priorisiert und umsetzt würden. Ein solches Business Intelligence Competence Center fehle aber oft. Zudem mangele es nicht selten an einer BI-Strategie, die auf längere Sicht Verbesserung bewirken könnte. Für viele Anwender ist effiziente Bereitstellung von BI-Berichten zentrale Aufgabe. Zukunftsweisende Modelle wie etwa Closed Loop BI stoßen dagegen auf Skepsis, obwohl erkannt wird, dass der Bedarf an weitergehenden Analyse- und Reportingfunktionen wächst.

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