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21.04.2009 Ulrich Beckmann*

Gastkommentar: Ausblick 2009 – IT quo vadis?

2009 wird sicherlich nicht nur hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklungen ein spannendes Jahr werden. Auch im IT-Bereich wird sich einiges tun.

2009 wird sicherlich nicht nur hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklungen ein spannendes Jahr werden. Auch im IT-Bereich wird sich einiges tun. Insbesondere das Thema "Effizienz" wird weiter in den Vordergrund rücken – das gilt für Kosten ebenso wie für Prozesse.

Dementsprechend werden "Virtualisierung" und "Cloud Computing" zwei der Top-IT Themen für das Jahr 2009 werden. Ressourcen wie Speicher, Server oder Netzwerke zusammenzufassen oder aufzuteilen, bzw. Software und Hardware direkt als Service über das Internet zu nutzen, ermöglicht völlig neue Perspektiven für eine effizientere und damit kostengünstigere Aufstellung der IT.

Allerdings spielt Vernetzung nicht nur bei der Infrastruktur eine Rolle: In immer mehr Unternehmen arbeiten Mitarbeiter von verschiedenen Orten aus an gemeinsamen Projekten. Daraus resultiert ein steigender Bedarf an kollaborativer Unterstützung sowie "Unified Communications"-Systemen, also einheitlichen Kommunikationsplattformen, über die die Projektbeteiligten besser kommunizieren können, so dass Geschäftsprozesse beschleunigt werden.

Schlüsselthema zur Verbesserung der Unternehmensleistung insgesamt wird aber auch in diesem Jahr "Business Intelligence" sein: Um in der aktuellen Wirtschaftslage Potenziale erkennen und schnell auf Veränderungen reagieren zu können, müssen Unternehmen aktuelle Kennzahlen aus allen Geschäftsbereichen sofort zur Hand zur haben. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Business Intelligence Tools, die eine unkomplizierte und schnelle Auswertung auch großer Datenmengen ermöglichen. Ganz weit vorne werden dabei insbesondere Lösungen liegen, die sich durch kurze Implementierungszeiten, einen schnellen Return on Investment und vor allem eine einfache Nutzbarkeit für Anwender aus allen Unternehmensbereichen – nicht für wenige IT-Experten - auszeichnen.

Demzufolge werden sich auch "Best-of-Breed-Lösungen", die schnelle, messbare Ergebnisse liefern und genau die Anforderungen der Kunden treffen noch stärker durchsetzen. Der "Suite-Gedanke" der Software-Riesen Oracle, SAP, IBM und Microsoft hat aufgrund der mangelnden Flexibilität, der langwierigen Projekte und der viel zu hohen Kosten keine Akzeptanz bei den Kunden gefunden. Es ist nach wie vor nicht möglich, die unterschiedlichen Anforderungen der Anwender innerhalb einer komplexen Plattform abzubilden.

* Ulrich Beckmann ist Wirtschaftsinformatiker und Geschäftsführer der QlikTech GmbH.

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