Viele Daten – wenig Wissen Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


01.07.2009 Oliver Weiss

Viele Daten – wenig Wissen

Mobilfunkanbieter besitzen etliche Informationen über ihre Kunden. Die wenigsten jedoch nutzen diese Daten gezielt zu ihrem Vorteil.

»Gerade am österreichischen Markt, mit vielen Playern, die aggressiv um Kunden werben, ist es besonders wichtig, diese genau zu kennen«, erklärt Ivan Skerlanitz, Regional Director CEE von Business Logic Systems im Gespräch mit der Computerwelt. Business Logic Systems hat sich mit seiner Produktfamilie InTelestage auf die automatisierte, individuelle Kundenansprache im Mobilfunk-Bereich spezialisiert.

InTelestage besteht aus verschiedenen Modulen, wie einer Knowledge Base, einem Marketing Manager oder einem Campaign Reporter – das Herzstück des Systems ist dabei der sogenannte Profiler. »Jeder Mobilfunker hat eine Unmenge an Daten über seine Kunden«, erklärt Skerlanitz. »Die wissen wie lange jemand telefoniert, wann er im Ausland ist, etc.« Mit dem Profiling-Modul können diese Kunden anhand von Daten aus dem Verrechnungssystem oder einem bereits vorhandenen CRM-System in Gruppen unterteilt werden.

INDIVIDUELLE ANSPRACHE Basierend auf den so entstandenen Profilen können die Kunden dann gezielt angesprochen werden. Das kann eine SMS mit Glückwünschen zum Geburtstag sein oder eine Marketing-Aktion, bei der der Kunde, wenn er in einem Monat 50 Euro vertelefoniert, 10 Euro Guthaben als Bonus bekommt.

Der besondere Vorteil von InTelestage liegt dabei in der Verknüpfung aller bestehenden Datenbanken und in der Automatisierung der dahinterliegenden Prozesse. Zum Beispiel ist es möglich, eine geplante Kampagne bevor sie on air geht zu simulieren. So kann man bereits im Vorfeld beurteilen, wie die Chancen stehen und wie sich die Aktion auf den Umsatz auswirken wird. Im Nachhinein kann dann ganz genau ausgewertet werden, wie die Kampagne gelaufen ist, was gut, was schlecht war, oder man kann verschiedene Aktionen vergleichen.

»Wir geben mit unserer Produktfamilie der Marketingabteilung die Macht zurück«, erklärt Skerlanitz und schielt dabei auf einen zukunftsträchtigen Bereich: Mobile Marketing. »Das ist nur möglich, wenn man seine Kunden gut kennt.« Zudem würden die Österreicher nicht so gerne ungebetene Messages auf ihr Handy bekommen. »Da ist es besonders wichtig für jeden Kunden die richtige Herangehensweise zu finden«, so Skerlanitz.

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