Software-Qualität: Drei Fragen an die IKT-Branche Software-Qualität: Drei Fragen an die IKT-Branche - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


18.12.2013 Alex Wolschann/Rudolf Felser

Software-Qualität: Drei Fragen an die IKT-Branche

Wir haben in einer Umfrage sieben Experten jeweils drei Fragen über Software-Qualität gestellt. Hier finden Sie ihre Antworten zu Themen wie den präferierten Methoden und Verfahren in der Softwareentwicklung sowie den wichtigsten Kriterien für Software-Qualität.

Sieben Experten beantworten jeweils drei Fragen über Software-Qualität.

Sieben Experten beantworten jeweils drei Fragen über Software-Qualität.

© S.John - Fotolia.com

Karin Mauer, Software Group Chefin bei IBM Östereich

Was sind für Sie die drei wichtigsten Kriterien für Software-Qualität?
Die Software muss mit der definierten Performance fehlerfrei reproduzierbaren Business Value liefern – das sind die Kriterien, die Software-Qualität auszeichnen. Um Kunden heute signifikanten Mehrwert liefern zu können, haben wir schon früh die Software in den Mittelpunkt unserer Strategie gestellt. Die Schwerpunkte liegen heute im Bereich Analytics und Big Data, Social Collaboration, Smarter Commerce, Security und Mobile Computing. 30.000 Entwickler und Architekten arbeiten heute auf der ganzen Welt an und mit IBM Software. Die IBM Software Group bietet sowohl Middleware, also betriebssystemnahe Softwarelösungen wie Websphere, DB2 und Tivoli, als auch Solutions, also Anwendungssoftware wie IBM Connections, Cognos und Unica.

Nach welchen Methoden (agil, traditionell...) entwickeln Sie schwerpunktmäßig und warum?
IBM verwendet generell agile Software-Entwicklung um schnellstmöglich auf Kundenwünsche und Markttrends eingehen zu können. Um ein Beispiel herauszugreifen: Im Bereich der Rational Jazz Platform beispielsweise erlaubt uns dieser agile Ansatz vier Releases pro Jahr und damit die Möglichkeit, neue Features auf den Markt zu bringen. Schnelligkeit, ein breites Lösungsportfolio und die Integrationsfähigkeit sind im Software-Bereich das A und O. Software ist für IBM der wichtigste Treiber, wir schätzen dass im Jahr 2015 ca. 50 Prozent unseres Profites aus Software kommen wird. Allein in den letzten drei Jahren hat IBM über 30 große Akquisitionen im Softwarebereich getätigt, seit 2001 sind es sogar 140. Seit gut einem Jahr haben wir in Wien auch wieder eine Software-Entwicklungslabor, wo im strategisch wichtigen Bereich Business Analytics mit IBM Algorithmics Risikoanalyse-Software und –Services für die Finanzindustrie entwickelt werden.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verfahren, um die Qualität Ihrer Software zu gewährleisten?
Technisch gesehen sicherlich kontinuierliche Integration und kontinuierliches Deployment in Verbindung mit DevOps-Prinzipien. Aus Business-Sicht zeichnet sich das IBM Software-Angebot durch den konsequenten Einsatz offener Standards sowie durch das breite Lösungsspektrum aus und unsere Kunden profitieren von der tiefgreifenden Integrationsfähigkeit der IBM Software. Das garantiert, dass unsere Kunden sich gegen den Mitbewerb schneller mit Innovationen – und gleichzeitig mit reduzierten Kosten und geringerem Risiko – durchsetzen können.


Tilo Linz, Vorstand der imbus AG

Was sind für Sie die drei wichtigsten Kriterien für Software-Qualität?
imbus ist spezialisierter Lösungsanbieter für Softwaretest und die TestBench unser leistungsstarkes Produkt für Testmanagement. Unsere wichtigsten Qualitäts-Kriterien sind hier: Funktionalität, Performance und Skalierbarkeit.

Nach welchen Methoden (agil, traditionell...) entwickeln Sie schwerpunktmäßig und warum?    
Die imbus TestBench entwickeln wir agil nach Scrum. Mit Scrum erreichen wir eine schnelle Time-to-Market bei gleichzeitig weiter steigender Qualität.

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verfahren, um die Qualität Ihrer Software zu gewährleisten?
Eines der wichtigsten Qualitätssicherungs-Verfahren ist im Rahmen des Test Driven Developments ganz klar die Testautomatisierung, und zwar vom Unittest bis zum Systemtest – Stichwort Test non-stop. Die Basis dafür bildet Continuous Integration mit begleitender Code- und Coverage-Analyse.

1 2 3 >

INHALTE DIESES ARTIKELS:

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • Bechtle IT-Systemhaus Österreich

    Bechtle IT-Systemhaus Österreich WLAN-Systeme, Netzwerk-Systeme (LAN, MAN, WAN), Netzwerk-Management, Server-Betriebssysteme, Verschlüsselungs- und Kryptografie Software, Security Audits, Notfalls-Rechenzentren,... mehr
  • selectyco Media Solutions GmbH

    selectyco Media Solutions GmbH B2C Dienste und Lösungen, B2B Dienste und Lösungen mehr
  • ectacom GmbH

    ectacom GmbH Aus- und Weiterbildung, IT-Asset- und Lizenzmanagement, Übernahme von Softwareprojekten, Datenschutz, Antiviren- und Virenscanner Software, Backup und Recovery Systeme, Firewalls,... mehr
  • ETC - Enterprise Training Center

    ETC - Enterprise Training Center E-Learning, Datenschutz, B2B Dienste und Lösungen, Outsourcing, IT-Personalbereitstellung, Aus- und Weiterbildung mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: