Microsoft verschenkt Software an Freiwillige Feuerwehren Microsoft verschenkt Software an Freiwillige Feuerwehren - Computerwelt

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01.06.2016 Rudolf Felser/pi

Microsoft verschenkt Software an Freiwillige Feuerwehren

Ab sofort können alle Freiwilligen Feuerwehren Österreichs über das IT-Portal Stifter-helfen.at Softwarespenden von Microsoft beziehen.

Freiwillige Feuerwehr Krems arbeitet mit Softwarespenden von Microsoft

Freiwillige Feuerwehr Krems arbeitet mit Softwarespenden von Microsoft

© Microsoft - Martin Schneider

Am 31. Mai 2016 lud das IT-Portal Stifter-helfen.at in Kooperation mit Microsoft Österreich zum NGO Connection Day ins Wiener Microsoft Office ein, um gemeinsam mit gemeinnützigen Organisationen aus ganz Österreich über aktuelle technologische Trends und deren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu diskutieren. Praktische Beispiele aus dem Alltag mehrerer gemeinnütziger Organisationen gaben einen Einblick, wie der richtige Einsatz moderner Technologien zu mehr Wirkung und effizienterem Arbeiten führen kann.

SOFTWARESPENDEN

Im Rahmen der Veranstaltung haben Microsoft und Stifter-helfen.at bekanntgegeben, dass ab sofort Freiwillige Feuerwehren aus allen österreichischen Bundesländern Softwarespenden von Microsoft über das IT-Portal Stifter-helfen.at beziehen können: Durch die Ausweitung der Förderkriterien von Microsoft steht seit 26. April auch den Freiwilligen Feuerwehren aus Kärnten und Salzburg der Zugang zur Plattform Stifter-helfen.at offen. Damit sind in Salzburg rund 119 und in Kärnten insgesamt 399 Freiwillige Feuerwehren teilnahmeberechtigt.

"Für Microsoft ist ehrenamtliches Engagement das Fundament unserer Gesellschaft und Teil der Unternehmenskultur. Daher ist es für uns selbstverständlich, gemeinnützige Organisationen mit unseren Kernkompetenzen zu unterstützen – Software und IT-Weiterbildung”, erklärt Thomas Lutz, Unternehmenssprecher bei Microsoft Österreich.

Microsoft Österreich ist seit 2012 Partner des IT-Portals Stifter-helfen.at, das von der Haus des Stiftens gGmbH in Partnerschaft mit dem Fundraising Verband Austria und TechSoup betrieben wird. Über diese Plattform erhalten heimische NGOs Produktspenden von Microsoft, aber auch von anderen IT-Unternehmen. Zudem bietet das IT-Portal Zugang zu Sonderkonditionen und Know-how rund um moderne Technologien. In Kürze soll die Liste der Services und Tools, die von Microsoft als IT-Spende zur Verfügung gestellt werden, durch Lösungen wie Microsoft Azure, Power BI, CRM Online und Enterprise Mobility Suite ergänzt werden. Möglich ist diese Erweiterung durch die Spende von Clouddiensten im Gegenwert von einer Milliarde Dollar, die Microsoft CEO Satya Nadella Anfang des Jahres bekanntgegeben hat.

IN KREMS IM EINSATZ

Eine Freiwillige Feuerwehr, die bereits ihre Microsoft-Software über Stifter-helfen.at bezieht und mit moderner IT arbeitet, ist die Freiwillige Feuerwehr (FF) Krems. Im Rahmen des NGO Connection Day berichtete Gerhard Urschler, Feuerwehrkommandant der FF Krems, welchen technologischen Herausforderungen sich Feuerwehren in Österreich stellen müssen und wie Technologie dabei hilft, Einsätze effizient zu gestalten: "Moderne Technik rettet Leben. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere elektronische Adressenüberprüfung. Sobald in der Zentrale ein Notruf eingeht, wird vom System kontrolliert, ob die durchgegebene Adresse auch wirklich korrekt ist. So verhindern wir, dass die Einsatzkräfte an einen falschen Ort geschickt werden, wodurch sie kostbare Zeit verlieren würden." Neben dem Praxisbericht konnten sich die Besucher des NGO Connection Day auch in einem kurzen Video von der Arbeit der FF Krems überzeugen.

STUDIE: IT BEI NON-PROFITS

Stephan Kropf von Stifter-helfen.at hat den NGO Connection Day genutzt, um den IT-Report für Non-Profits, der von der Haus des Stiftens gGmbH herausgegeben wurde, zu präsentieren. Ziel dieser Studie war es, erstmalig einen Überblick über die IT-Durchdringung und den Digitalisierungsgrad dieses Sektors in Deutschland und Österreich zu bekommen. Denn bisher gab es keine Studie, die gemeinnützige Organisationen jeglicher Größe und Zweckorientierung jenseits von Markt und Staat im Fokus hat. "Mit dem IT-Report wollten wir der Bedeutung von Technologie im Non-Profit-Sektor Rechnung tragen und herausfinden, wie es dort um IT und Digitalisierung bestellt ist. Gleichzeitig möchten wir eine Diskussion anstoßen, wie gemeinnützige Organisationen beim rasanten Wandel zur Informationsgesellschaft unterstützt werden können", berichtet Stephan Kropf.

Die wichtigste Erkenntnis des IT-Reports: Ohne Ehrenamt läuft nichts. Wie sehr die Non-Profits von ihren ehrenamtlichen Mitgliedern profitieren, zeigte sich in der Studie an der Zahl der Geräte, die im Besitz der Vereine, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen beziehungsweise im Privatbesitz von deren Mitarbeitern sind. Denn die Zahl der privaten Endgeräte übersteigt sogar die Zahl der betriebseigenen. Die Ergebnisse des IT-Reports bilden das Fundament, um die Weiterentwicklung der verschiedenen Unterstützungsangebote von Stifter-helfen.at in Zukunft noch besser auf die Non-Profits zuschneiden zu können. "So kommen die Ergebnisse dieses Reports direkt den Nutzern von Stifter-helfen.at zugute", so Kropf abschließend. (pi/rnf)

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