Gastkommentar: Know-how made in Austria Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


15.12.2011 Christian H. Leeb

Gastkommentar: Know-how made in Austria

Heute geht es um das Unternehmen Re-Compose mit dem Produkt Liquid Notes. Es wurde zwar schon 2007 gegründet, ist also genau genommen kein Start-up mehr, allerdings taucht Re-Compose erst jetzt so richtig auf. Die Pressemitteilung ist am 7.12.2011 erschienen.

Die meisten kennen mich aus der Start-up-Szene oder – aus früheren Tätigkeiten – als IT-Consultant und CIO. Wenige wissen dass ich beinahe Musiker geworden wäre. Daher habe ich eine Vorliebe für musikalische Start-ups wie Linoq, von dem ich schon berichtet habe.

Heute geht es aber um das Unternehmen Re-Compose mit dem Produkt Liquid Notes. Es wurde zwar schon 2007 gegründet, ist also genau genommen kein Start-up mehr, allerdings taucht Re-Compose erst jetzt so richtig auf. Die Pressemitteilung ist am 7.12.2011 erschienen.

Re-Compose beschäftigt sich mit der Konzeptionierung und Umsetzung von bahnbrechenden Methoden für die Analyse und Resynthese von Musik. Das Musikstück wird in Echtzeit, nach Melodie, Akkorden oder Harmonie analysiert und kann durch menschliches Eingreifen oder über Sensoren verändert werden. Der Fantasie des Einsatzes von Liquid Notes sind dabei keine Grenzen gesetzt. So spielen Musiker oft auf Musikinstrumenten mit MIDI-Schnittstelle, z.B. einem Keyboard. MIDI enthält Informationen über Tonhöhe, Dauer, Anschlagdynamik und anderen Parametern, sodass aufgrund dieser Information der Ton gespeichert und wiedergegeben werden kann.

Wenn sich nun der Musiker verspielt, kann Liquid Notes gemäß der Analyse der generellen Harmonie des Stückes die fehlerhafte Note in Echtzeit ausbessern, sodass der richtige Ton erklingt. Es können auch Harmonien geändert werden und Liquid Notes sorgt dafür, dass alles wieder zusammenpasst. Somit verschmelzen Komposition, Arrangierung und Aufführung, wie es bei Jam Sessions im Jazz üblich ist, mit Liquid Notes jedoch auf überaus neue Art und Weise bei elektronischen Instrumenten. Auch Neues, wie ganzkörpergesteuerte Instrumente oder experimentelle Gegenstände können nun in ein Musikstück eingebunden werden.

Der Musik-Produzent nimmt nun nicht nur die Instrumente auf und überarbeitet sie, sondern er kann direkt in die Komposition und ins Arrangement eingreifen. Echtzeit und Interaktion, neue Berechnungsverfahren, Nutzen der Möglichkeiten von Hardware und Software und dem Internet beim kollaborativen Einspielen führt zu Musik 2.0. »Die Harmonieanalyse von Re-Compose ist momentan weltweit das leistungsfähigste Tool seiner Art«, erklärt Geschäftsführer und Chefentwickler Dr. Stefan Oertl. Wir dürfen gespannt sein, welche Funktionen in Zukunft noch dazu kommen werden.

Sind Sie selbst ein Start-up und wollen hier präsentiert werden? Nehmen Sie unter chleeb@gmail.com Kontakt auf!

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema


Hosted by:    Security Monitoring by: