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24.08.2009 Rudolf Felser

Mac OS X Snow Leopard ab Ende August

Apple hat heute bekannt gegeben, dass Mac OS X v10.6 Snow Leopard ab Freitag, 28. August, verkauft wird.

Apple hat heute bekannt gegeben, dass Mac OS X v10.6 Snow Leopard ab Freitag, 28. August in Apple Retail Stores und dem autorisierten Apple Fachhandel verkauft wird. Vorbestellungen nimmt ab heute der Apple Online Store entgegen. Das Betriebssystem setzt mindestens 1 GB RAM voraus und läuft auf jedem Mac Computer mit Intel Prozessor. Die vollständigen Systemvoraussetzungen werden unter www.apple.com/macosx/techspecs aufgelistet.

"Snow Leopard baut auf unser erfolgreichstes Betriebssystem auf und wir freuen uns, es noch früher als erwartet den Anwendern zur Verfügung zu stellen", sagt Bertrand Serlet, Senior Vice President Software Engineering von Apple. "Für gerade einmal 29 Euro bekommen Leopard-Anwender ein reibungsloses Upgrade auf das fortschrittlichste Betriebssystem der Welt, das Einzige mit integrierter Exchange-Unterstützung."

Mac OS X 10.6 Snow Leopard wird als Upgrade zu Mac OS X 10.5 Leopard über die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel ab 28. August erhältlich sein, online werden ab sofort Vorbestellungen über den Apple Store entgegengenommen. Snow Leopard wird es als Einzelanwender-Lizenz für rund 30 Euro geben. Das Snow Leopard Family Pack für einen einzelnen Haushalt wird als 5-Anwender-Lizenz für rund 50 Euro erhältlich sein. Für Tiger-Nutzer mit einem Intel-basierenden Mac gibt es das Mac Box Set mit Mac OS X Snow Leopard, iLife '09 und iWork '09 für rund 170 Euro und als Family Pack-Version für rund 230 Euro.

Das Mac OS X Snow Leopard Up-To-Date Upgrade Paket kann von allen Kunden, die ein qualifizierendes neues Mac System von Apple oder im Apple-Fachhandel zwischen dem 8. Juni 2009 und dem Ende des Programms am 26. Dezember 2009 erworben haben, für eine Gebühr von 8,95 Euro in Anspruch genommen werden. Nutzer müssen das Up-To-Date Upgrade binnen einer Frist von 90 Tagen nach Kauf, jedoch bis spätestens 26. Dezember 2009 beantragen, je nachdem welches Datum zuerst kommt.

90 PROZENT WEITERENTWICKELT Um Snow Leopard zu erschaffen, haben Apples Ingenieure Angeben des Unternehmens zufolge 90 Prozent der über tausend Projekte in Mac OS X weiterentwickelt. Apple streicht folgende Verbesserungen extra hervor: einen reaktionsfähigeren Finder; Mail soll Nachrichten mit bis zu doppelter Geschwindigkeit laden; die Dauer für das anfängliche Backup bei Time Machine soll um bis zu 80 Prozent reduziert worden sein; ein Dock mit integriertem Exposé; ein "völlig neues QuickTime X" mit einem Player in neuem Design; eine "um bis zu 50 Prozent schnellere 64-Bit Version von Safari 4", die resistent gegen durch Plug-Ins verursachte Abstürze sein soll. Snow Leopard benötigt den Angaben zufolge nur halb soviel Speicherplatz wie die vorhergehende Version und gibt, sobald es installiert ist, bis zu sieben Gigabyte an Festplattenspeicherplatz frei.

Erstmals würden Systemanwendungen wie Finder, Mail, iCal, iChat und Safari in 64-Bit angeboten, so Apple in einer Aussendung. Snow Leopards Unterstützung von 64-Bit Prozessoren ermögliche die Nutzung großer Mengen an RAM, steigere die Leistung und verbessere die Sicherheit, während die Kompatibilität mit 32-Bit Anwendungen gewahrt bleibe. Grand Central Dispatch (GCD) biete Softwareentwicklern "einen revolutionären neuen Weg, damit deren Anwendungen das Potenzial von Mehrkern-Prozessoren voll ausschöpfen können". Open CL, ein auf der Programmiersprache C basierender offener Standard, ermögliche es Entwicklern zudem, sich die Leistung des Grafikprozessors für Aufgaben zu erschließen, die über die Verarbeitung reiner Grafikprozesse hinausgehen.

EXCHANGE-UNTERSTÜTZUNG Snow Leopard ist laut Apple das einzige Desktop-Betriebssystem mit integrierter Microsoft Exchange Server 2007-Unterstützung. Er ermöglicht dem Anwender Mac OS X Mail, Adressbuch und iCal zu nutzen, um E-Mails zu senden und zu empfangen, Termineinladungen zu beantworten und zu kreieren und Kontakte innerhalb globaler Adresslisten zu verwalten und zu durchsuchen. Die Exchange-Informationen arbeiten nahtlos in Snow Leopard, sodass Anwender auch OS X-Funktionen, wie Spotlight-Suche und Quick Look-Vorschauen nutzen können.

Mac OS X Server Snow Leopard, die nächste Version des Server-Betriebssystems, wird ebenfalls ab Freitag, 28. August erhältlich sein. Snow Leopard Server ist für rund 500 Euro (inkl. MwSt.) mit unbegrenzter Client-Anzahl erhältlich. (pi/rnf)

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