Mehr Mobilität, erweiterte Steuerungsfunktionen, bessere Verwaltung – Anwenderwünschen gerecht werden Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


25.02.2009 idg/Thomas Mach

Mehr Mobilität, erweiterte Steuerungsfunktionen, bessere Verwaltung – Anwenderwünschen gerecht werden

Während sich die ERP-Hersteller angesichts der Cebit mit neuen Funktionen und Services übertrumpfen, regiert im CRM-Bereich Ideen-Mangel.

An zwei IT-Themen kommt heute kein Unternehmen, ganz gleich ob Großkonzern oder mittelständischer Betrieb, mehr herum – ERP und CRM. Dementsprechend breit ist die Palette der auf der Cebit vertretenen Anbieter. Die Hersteller nutzen daher die Gelegenheit und präsentieren ihre jeweils jüngsten technischen Entwicklungen. Hersteller von ERP-Software erweiterten dafür die hauseigenen Lösungen unter anderem um bessere Werkzeuge zur Datenauswertung. Zudem zeichnet sich im ERP-Bereich ein Trend besonders stark ab: gesteigerte Mobilität. So gestatten es die Suiten ihren Anwendern unter anderem, über Smartphones Daten zu übermitteln. Andere wiederum ergänzen die Business-Software um Zusatzbausteine.

Unternehmen steuern mit betriebswirtschaftlicher Software Vorgänge unter anderem in der Buchhaltung, Materialwirtschaft sowie im Ein- und Verkauf. Hatten Hersteller solcher Systeme in der Vergangenheit vor allem neue Funktionen entwickelt, konzentrieren sie sich nun verstärkt auf bessere Methoden, um Geschäftsdaten, die das ERP-System verwaltet, auszuwerten. Hier haben einige Softwarehäuser noch Nachholbedarf, wie Anwenderumfragen zur Zufriedenheit mit ERP-Applikationen belegen. So greifen immer nach viele Nutzer in Ermanglung brauchbarer Bordwerkzeuge auf Microsofts Excel zurück, um aus exportierten ERP-Daten Berichte zu erstellen.

Softwarehersteller verbessern daher die integrierten Berichtsfunktionen weiter und bauen vermehrt Analyse-Features ein, mit denen Anwender beispielsweise ihre finanzielle Situation, die Zahlungsmoral ihrer Kunden sowie die laufenden Kosten überwachen. Die Hersteller hoffen angesichts der Wirtschaftskrise auf offene Ohren bei den Kunden.

FIRMEN-INFORMATIONEN GEMEINSAM NUTZEN Beispielsweise hat der Softwarespezialist AP (Halle 5, Stand C24) ein aktives Risikomanagement für das ERP-Produkt APplus entwickelt. Anhand von Kennzahlen aus ERP-Bausteinen wie der Services-Abwicklung und dem Rechnungswesen sollen sich Eintrittswahrscheinlichkeiten von Risiken errechnen lassen. Dazu gehören laut Hersteller Terminabweichungen oder eine zu hohe Fehlerquote in der Teilefertigung. Über Portalseiten werden diese Angaben aufbereitet, so dass sie verschiedenen Abteilungen sowie der Geschäftsleitung zugänglich sind.

Erweiterte Auswertungsfunktionen verspricht auch das Softwarehaus Wilken Entire (Halle 5, Stand C38). Entire Finanz- und Rechnungswesen 7.1 wendet sich an Unternehmen aus dem Gesundheits-/Sozial-Bereich. Es verfügt über ein Management-Reporting-System, mit dem Anwender Unternehmensdaten aus dem gesamten Rechnungswesen auswerten können sollen.

Abas wiederum hat für Abas Business Software eine neue Absatz- und Umsatzplanung für Industrieunternehmen erstellt. Anwender sollen damit Vertriebszahlen für eine kommende Periode planen können, und zwar sowohl für Einzelerzeugnisse als auch für Artikelgruppen. Dazu lassen sich neue Informationen heranziehen, aber auch Angaben zu ähnlichen oder vorhandenen Produkten. Planungsläufe sind für bestimmte Kundengruppen und Regionen möglich. Ferner sollen Unternehmen einen Soll-Ist-Vergleich schnell anfertigen können.

MOBILE DATENERFASSUNG BEI ANWENDERN GEFRAGT Neben Auswertungsfunktionen wünschen sich viele Unternehmen eine mobile Datenerfassung. Statt Lieferscheine oder Packzettel auszudrucken oder Inventar manuell zu erfassen, wollen sie Abläufe im Lager, im Versand oder am Wareneingang möglichst automatisch und ohne Tipparbeit abwickeln. Firmen hoffen, auf diese Weise Geld zu sparen, die Datenqualität zu steigern und Vorgänge zu beschleunigen.

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