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17.04.2009 Oliver Weiss

Wenn 20.000 Fahrzeuge wie Kunden behandelt werden

BSI hat für Mobility Solutions die CRM-Funktionen komplett neu aufgesetzt und außerdem spezifische Flottenmanagement-Prozesse abgebildet.

BSI hat für die Schweizer Post-Tochter Mobility Solutions AG ein Flottenmanagement-System entwickelt. Basis ist das bei Mobility Solutions implementierte CRM-System BSI CRM. In nur einem Jahr wurde die CRM-Software um die für professionelles Flotten- und Mobilitätsmanagement erforderlichen Prozesse erweitert. Herausgekommen ist ein umfangreiches Prozessmanagement-System, das BSI seit kurzem auch unter dem Namen BSI Process vermarktet.

Mobility Solutions bietet ein umfangreiches Portfolio an Flottenmanagement-Dienstleistungen an, darunter Full-Service-Leasing und Mobilitätsberatung. Die Flotte von Mobility Solutions umfasst rund 20.000 Fahrzeuge unterschiedlicher Art und Größe. Zu den Kunden zählen, neben dem Mutterkonzern DiePost, auch Drittfirmen, die von Mobility Solutions beispielsweise ihre Flotte leasen und sich nicht mit der Wartungsproblematik, die jede Flotte mit sich bringt, auseinander setzen müssen.

Mobility Solutions gab Anfang des Jahres 2007 bei dem Schweizer CRM-Spezialisten BSI Business Systems Integration AG die Neuentwicklung seiner Lösung für die Kundenbeziehungspflege in Auftrag, denn die bisherige Eigenentwicklung hatte nach 15 Jahren das Ende ihres Lebenszyklus längst erreicht. Die Herausforderung bei dem Projekt: das neue System sollte auch Mobilitätsmanagement-Features abbilden und an Drittsysteme weitergeben können.

Die dazu erforderlichen Anpassungen umfassten sowohl das gesamte Vertragswesen inklusive Definition der Preise und Dienstleistungen wie auch die Lieferantenbewirtschaftung, beispielsweise für den Fahrzeug-Service durch externe Dienstleister. Zusätzlich sollte "Columbus" – so der Name des neuen Systems bei Mobility Solutions – detaillierte Reportings für die Analyse der erbrachten Dienstleistungen erstellen. Die Schnittstellen zum bestehenden SAP-System von Mobility Solutions mussten den Prozess der Kreditoren- und Debitorenverrechnung, die Ausgabe der Rechnungen über die Druckerstraße sowie das Treibstoffdatenmanagement sicherstellen. Um die Investitionen zu sichern, wurde von der neuen Lösung gefordert, dass diese mandantenfähig, mehrsprachig und für zukünftige technologische Weiterentwicklungen im Flottenmanagement gerüstet ist. Und schließlich sollte das ganze System innerhalb von nur einem Jahr entwickelt und eingeführt werden.

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