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Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


03.06.2009 Thomas Mach

Technologischer Fortschritt trifft auf gewachsene IT-Welten

Kosten sparen, Prozesse optimieren – die Anforderungen an Business Software sind altbekannt, aber gültig wie nie.

Wirtschaftskrise hier, Techno-Visionen da, neue Lizenz- und Vertriebs-Modelle dort – egal ob Customer Relationship Management oder Enterprise Resource Planning, beide Unternehmens-IT-Disziplinen stehen momentan vor einem grundlegenden Wandel. Da ist einerseits der rasante technologische Umbruch, der alte, historisch gewachsene Silo-Strukturen aufbricht – Stichworte serviceorientierte Architektur und Cloud Computing. Da sind andererseits neue Vertriebsmodelle wie Software as a Service, die etablierte Hersteller-Größen vor geänderte Anwender-Forderungen stellt. Im Meer der Business-Software ist der Wind deutlich rauer geworden.

Auf Seiten der Anwender beherrschen immer noch zentrale ERP-Systeme die IT-Landschaft, besonders bei mittelständischen und großen Unternehmen bildet das ERP-Backend das Rückgrat der IT-Infrastruktur. Egal ob Buchhaltung, Lieferketten-Management, Bestell- oder Mitarbeiterverwaltung, nahezu alle relevanten Geschäftsabläufe werden über die ERP-Landschaft abgewickelt. Ziel der Systeme ist es, die einzelnen betrieblichen Ressourcen entsprechend ihren jeweils funktionalen Bestimmungen möglichst optimal einzusetzen.

Anbieter setzen heute aber vielfach auf monolithische ERP-Systeme, auf deren Basis Anwenderunternehmen alle Geschäftsprozesse abwickeln können. Für die Anwender bedeutet dies, dass, wenn eine bestimmte Funktion nicht in der eigenen ERP-Suite vorhanden ist, der Einsatz einer zusätzlichen Applikation geprüft werden muss. Dadurch entstehen aber im Lauf der Zeit auf Basis eines zentralen ERP-Systems unübersichtliche IT-Landschaften – verbunden mit einem Wildwuchs von Software. Mit der Folge, dass es spätestens kaum mehr möglich ist, die ERP-Suite oder andere Komponenten auszutauschen. Die Möglichkeit, verschiedene Dienste unter einer einheitlichen Struktur zu integrieren – etwa um eine SOA oder Cloud-Struktur aufzubauen – geht damit allerdings verloren.

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