Baudokumentation & Co: Aus DefectRadar wird PlanRadar Baudokumentation & Co: Aus DefectRadar wird PlanRadar - Computerwelt

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30.05.2017 Wolfgang Franz/pi

Baudokumentation & Co: Aus DefectRadar wird PlanRadar

Das österreichische Startup hat bereits über 800 Kunden aus 17 Ländern gewinnen können.

PlanRadar: mobile Plattform für Baudokumentation und Mängelmanagement.

PlanRadar: mobile Plattform für Baudokumentation und Mängelmanagement.

© PlanRadar

Das österreichische Unternehmen DefectRadar, künftig PlanRadar, hat eine simple und zugleich hoch effektive mobile Plattform für Baudokumentation und Mängelmanagement entwickelt. Seit dem Start vor nicht einmal drei Jahren registrieren sich täglich neue Kunden aus der ganzen Welt für die einfach anzuwendende Applikation, im Mai 2017 konnten bereits über 800 Kunden aus 17 verschiedenen Ländern verbucht werden.

"Ursprünglich hatten wir unsere Software für das rasche und transparente Mängel-management entwickelt, viele Kunden verwenden die Applikation heute aber schon im gesamten Lebenszyklus einer Immobilie, von der Planung über die Ausführung bis zum Facility Management sowie für das komplette Task- und Projektmanagement – deswegen benennen wir die Software jetzt in PlanRadar um", erklärt Domagoj Dolinsek, Geschäftsführender Gesellschafter von PlanRadar. Überall, wo eine Planung stattfindet, kann auch PlanRadar eingesetzt werden.

Zusätzlich zur Namensänderung erweitern wir unseren Funktionsumfang sukzessive und durch Feedback unserer Kunden, beispielsweise im Themenbereich BIM (Anm.: Building Information Modeling), so Dolinsek, der das Unternehmen gemeinsam mit Clemens Hammerl, Constantin Köck, Ibrahim Imam und Sander van de Rijdt gegründet hat.

Klarer Nutzen im Vordergrund
Im Bau- und Immobiliensegment setzen die meisten Unternehmen PlanRadar als Tool ein, um z.B. Mängel, Aufgaben oder offene Leistungen auf der Baustelle oder im Betrieb mit dem Smartphone bzw. Tablet zu fotografieren, eine Sprachnotiz hinzu zu fügen und sie einer Person oder Firma inklusive einer Deadline zuzuweisen und zentral zu speichern. Der Lieferant – beispielsweise ein Installateur – behebt die Aufgabe und kann das ebenfalls in PlanRadar festhalten, dokumentieren und auf diese Weise direkt mit dem Auftraggeber kommunizieren. Auf PlanRadar kann von allen Geräten (Smartphone, Tablet oder Standrechner) und von allen Betriebssystemen zugegriffen werden.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Derzeit setzen bereits Unternehmen wie PORR und STRABAG im Bereich Bau, ATP und ZFG als Planer und Architekten, ORTNER im Haustechnikbereich, REWE International im Handel u.v.m. auf PlanRadar. Kunden finden sich von Australien bis in die USA genauso wie in Deutschland, der Schweiz und Österreich und seit April 2017 sogar im Libanon. Rund 60 Prozent des Umsatzes kommt derzeit aus der DACH-Region.

Intuitive Nutzung und flexible Lizenzierung
Wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu den wenigen Mitbewerben in dem Segment sei laut Geschäftsführer Domagoj Dolinsek die schulungs- und wartungsfreie Benutzung, wie man sie sich von einer App erwartet sowie die transparente Lizenzgebühr, bei der keine weiteren Kosten anfallen und bei der alle Auftragnehmer kostenlos inkludiert sind.

"Aktuell verzeichnen wir täglich sechs bis acht Neuregistrierungen über unsere Website", erzählt PlanRadar Co-Gründer Sander van de Rijdt. "Unsere Kunden berichten von einem bis zu 9-fachen ROI und einer Effizienzsteigerung von bis zu 70 Prozent. Dieses enorme Feedback hat uns selbst überrascht!" Benachrichtigungen in Echtzeit, automatische Reports und Statistiken, schnelle und einfache Baudokumentation und zentral verfügbare Informationen ersparen dabei die meiste Zeit. PlanRadar erspart den Nutzern wöchentlich bis zu sieben Arbeitstunden Zeit.

"Dank dem laufenden Feedback der Kunden wissen wir auch, dass die Software zahlreiche Einsatzmöglichkeiten hat – nicht nur das Mängelmanagement, sondern im gesamten Lebenszyklus der Immobilie, etwa für Plananmerkungen während der Planung, in der Ausführung für Aufgabenzuweisung, Baudokumentation oder während der Gewährleistungsphase. Mit der Namensänderung reagieren wir darauf", fasst Dolinsek zusammen.

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