Ein Lebenszeichen von Suse Linux Enterprise Ein Lebenszeichen von Suse Linux Enterprise - Computerwelt

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20.03.2012 :: Printausgabe 06/2012 :: Rudolf Felser

Ein Lebenszeichen von Suse Linux Enterprise

In den letzten Jahren ist es hierzulande – besonders nach der Schließung der heimischen Novell-Niederlassung – still um Suse Linux Enterprise geworden.

In den letzten Jahren ist es hierzulande – besonders nach der Schließung der heimischen Novell-Niederlassung – still um Suse Linux Enterprise geworden. Der IT-Dienstleister Comparex will daran wieder etwas ändern. Suse gehört heute zur Attachmate Group, zu der Attachmate, Netiq und Novell zählen. Novell hatte Suse 2004 übernommen und wurde 2011 von der Attachmate Group gekauft. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch Suse von Novell abgespalten. Comparex Austria repräsentiert seit 2011 Netiq, Novell und Suse in Österreich. Nach der Schließung der Novell-Niederlassung vor rund drei Jahren hat Comparex Novells Mitarbeiter übernommen.

»RED HAT IST NOCH STÄRKER« Derzeit erziele man in Österreich mit Linux-Server-Lizenzen rund 1,5 Mio. Dollar (1,143 Mio. Euro) Umsatz im Jahr, so Comparex-Austria-Geschäftsführer Peter Kampf. »Ich würde gerne mit Serverlizenzen eine Summe von drei Mio. Euro innerhalb der nächsten drei Jahre machen. Derzeit ist Red Hat stärker am österreichischen Markt.« Man müsse den Kunden von den Vorteilen der Produkte überzeugen. Laut Michael Jores, bei Suse für die DACH-Märkte verantwortlich, sieht das international ähnlich aus: Red Hat hätte einen Weltmarktanteil von rund 60 Prozent, Suse komme auf etwa 35 Prozent, andere Anbieter würden sich bei unter fünf Prozent bewegen. »Wir reklamieren aber für uns die Marktführerschaft bei geschäftskritischen Anwendungen im Rechenzentrum.« Auch in der Fahrzeug-, Luftfahrt- und Rüstungsindustrie sei Suse Marktführer, so Jores. Dass der Linux-Server-Markt eine Nische ist, zeigen die Zahlen für den österreichischen Gesamtmarkt. »Wir schätzen, dass der Linux-Markt in Österreich zwischen zehn und 15 Mio. Euro beträgt.« Allerdings wachse dieser Markt jährlich um zehn bis 15 Prozent, erklärt Kampf. Großes Thema sei derzeit die Migration weg von Unix-Servern, so Jores. Über 90 Prozent der Projekte seien Migrationen von Unix zu Windows oder Linux. Für die x86-Architektur seien Windows und Linux die dominanten Betriebssysteme, Linux liege bei fünf bis sieben Prozent der weltweit installierten Server-Betriebssysteme.

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