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23.02.2012 :: Printausgabe 04/2012 :: Rudolf Felser

Op5 Monitor: IT-Monitoring auf Nagios-Basis

Op5-CEO Jan Josephson sieht in herkömmlichen Monitoringlösungen einen Flaschenhals.

Wien – Das Open Source Tool Nagios ist als IT-Monitoring-Lösung sehr beliebt. Weltweit wird sie von mehr als einer Million Benutzern eingesetzt, in Österreich setzen rund 60 Prozent der Unternehmen, die ihre IT-Services durch Monitoring absichern, darauf. »Allerdings stoßen vor allem mittelständische Unternehmen mit der aufwendigen Administration ihrer Open-Source-Lösung an Know-how- und Kapazitätsgrenzen«, so Harald Fasching, Leiter des Competence Centers für IT-Service-Monitoring beim Wiener Systemintegrator Bacher Systems. Dieser Problematik hat sich das schwedische Unternehmen Op5 angenommen. Es hat den Nagios-Programmkern in den letzten Jahren maßgeblich mit- und weiterentwickelt und das darauf basierende Werkzeug op5 Monitor konzipiert. Mit besserer Bedienbarkeit, ständiger Weiterentwicklung und technischem Support soll die Software mittelständische und größere Unternehmen ansprechen, die ihre IT-Services durch Monitoring absichern wollen. Mit Op5 Monitor können nicht nur Einzelkomponenten in einem Netzwerk überwacht werden, sondern auch ganze IT-Services – wie zum Beispiel Messaging oder Datenbankdienste. Durch die Verknüpfung von Prüfwerten können in Folge auch komplette IT-gestützte Geschäftsprozesse per Monitoring abgesichert werden. So zum Beispiel der gesamte Vertriebsprozess, an dem eine Reihe von IT-Services von E-Mail bis zur ERP-Anwendung beteiligt sind. Harald Fasching: »Dadurch wird das Thema Monitoring über die IT-Aspekte hinaus ein Business-Thema mit wirtschaftlicher Tragweite. Eine verfügbare IT ermöglicht funktionierende Geschäftsprozesse, kurze Reaktionszeiten und Kundenzufriedenheit.« Dabei ist es auch egal, ob die Services aus der eigenen IT-Abteilung kommen, vom Outsourcing-Partner oder aus einer Cloud. So wird ein Gesamtüberblick über IT-gestützte Geschäftsprozesse ermöglicht.

FLASCHENHALS MONITORING Jan Josephson, CEO von Op5, ortet im Gespräch mit der COMPUTERWELT zudem einen Schwachpunkt herkömmlicher, proprietärer und beratungsintensiver Monitoringlösungen: »Heute dauert es eine Stunde, um 50 Windows-Server in der Cloud zum Laufen zu bringen. Dann sollte es nicht drei Monate dauern, um das Monitoring darauf auszuweiten. Das geht alles so schnell, dass das Monitoring-System zum Flaschenhals wird.« Als Partner für den österreichischen Markt hat Op5 Bacher Systems ins Boot geholt, letztes Jahr haben die beiden Unternehmen gemeinsam bereits einige Projekte erfolgreich abgeschlossen. Angeboten wird Op5 Monitor als reine Software, als Virtual Server sowie als Appliance. Bacher Systems bringt dabei langjähriges Know-how für die Umsetzung von IT-Service-Monitoring-Projekten mit und hilft bei der Implementierung, im laufenden Betrieb mit technischer Unterstützung und bei Erweiterungen oder Adaptierungen der Lösung. »Indirekt können Unternehmen auf diese Weise sogar Einfluss auf die Nagios-Core-Entwicklungen nehmen«, ergänzt Harald Fasching. Denn die Erfahrungen und Verbesserungsmöglichkeiten an der Technologie werden aus den Kundenprojekten von Bacher Systems an Op5 in Schweden weitergegeben. [rnf]

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