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07.12.2011 Rudolf Felser

Mobile Security treibt Desktop-Virtualisierung voran

Citrix Systems gibt die Ergebnisse des Citrix Security Index bekannt. Für die Studie wurden insgesamt 1.100 IT-Verantwortliche in 11 Ländern nach ihrer Meinung zu Sicherheitsaspekten im Zusammenhang mit Virtualisierung befragt.

Laut der Untersuchung soll insbesondere die notwendige Absicherung der wachsenden Zahl der mobilen Endgeräte die Nachfrage nach Desktop-Virtualisierung in den kommenden zwei Jahren stark vorantreiben. So gaben weltweit insgesamt 55 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen bis spätestens 2013 erstmals auf virtuelle Desktops setzen werde. Für 86 Prozent jener Firmen trägt die Verbesserung der IT-Sicherheit wesentlich zu dieser Entscheidung bei.

Befragt nach den konkreten Vorteilen, nannten IT-Verantwortliche neben der sicheren Einbindung von privaten Endgeräten vor allem einen erhöhten Schutz der Daten und Anwendungen selbst. Darüber hinaus hoben die Teilnehmer das vereinfachte Risikomanagement positiv hervor.

In der sofortigen Bereitstellung beziehungsweise Sperrung von Desktop-Zugängen und einzelner Anwendungen sehen 60 Prozent der Verantwortlichen einen entscheidenden Vorteil. Für 54 Prozent ist die Möglichkeit, schadhafte oder manipulierte Anwendungen umgehend isolieren zu können, ebenfalls ein Argument für den Einsatz virtueller Umgebungen. Mit 32 Prozent nannte ein knappes Drittel aller Befragten die Möglichkeit zur Löschung von Daten auf mobilen Geräten mittels Fernwartung als eine nennenswerte Verbesserung der Sicherheit.

Unabhängig vom Fortschritt der Virtualisierungsprojekte in der eigenen Firma sind 86 Prozent aller Studienteilnehmer der Meinung, dass Desktop-Virtualisierung einen geeigneten strategischen Ansatz zur besseren Absicherung der IT-Infrastruktur darstellt. Unter den Entscheidungsträgern, die bis Ende 2013 auf virtuelle Desktops setzen wollen, sieht eine deutliche Mehrheit von 95 Prozent darin eine effektive Möglichkeit, Daten angemessen zu schützen und dennoch den Mitarbeitern einen schnellen und einfachen Zugriff auf benötigte Informationen zu erlauben. Ein Großteil von insgesamt 97 Prozent betrachtet Desktop-Virtualisierung als eine hilfreiche Unterstützung im Kampf gegen zunehmende und neuartige Sicherheitsbedrohungen.

VORTEILE BEI EINDGERÄTEN In Bezug auf Endgeräte gaben 74 Prozent der Teilnehmer an, dass sie künftig nach Möglichkeit alle PC und Rechner mit Hilfe der Desktop-Virtualisierung in Echtzeit mit Updates versorgen wollen. Bei 66 Prozent war die sichere Übertragung und Bereitstellung von Daten und Anwendungen ein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium zugunsten der Desktop-Virtualisierung. In diesem Zusammenhang nannten 61 Prozent aller Studienteilnehmer die Benutzerverwaltung, sowie 53 Prozent Zugriffskontrolle, Protokollierung und Reporting als zentrale Faktoren.

Ein wichtiger Treiber sind laut Citrix Security Index auch die Compliance-Vorgaben der Firmen. Von den IT-Managern, die Desktop-Virtualisierung im Einsatz haben, sind 91 Prozent der Ansicht, dass diese bei der Einhaltung von Unternehmensrichtlinien hilfreich sei. Darüber hinaus sehen 89 Prozent darin einen guten Schutz gegen den Verlust oder das Ausspähen von Daten.

"Mit zunehmender Verbreitung der Desktop-Virtualisierung werden auch die enormen Sicherheitsvorteile wahrgenommen, die diese Technologie mitbringt", sagt Jens Lübben, Area Vice President Central Europe und Geschäftsführer Deutschland, Citrix Systems. "Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass Unternehmen die Desktop-Virtualisierung immer häufiger als strategische Investition in ihre IT-Infrastruktur sehen."

Die Befragungen zum Citrix Security Index wurden in den vergangenen Wochen vom Meinungsforschungsinstitut Vanson Bourne in Deutschland, Australien, Brasilen, China, Frankreich, Großbritannien, Indien, Japan, Kanada, den Niederlanden sowie den USA durchgeführt. Drei Viertel der Befragten kamen aus Firmen mit 1.000 und mehr Mitarbeitern, ein Viertel aus Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern. (pi)

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