Kommentar: Endanwender am Ende Detail - Computerwelt

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06.10.2011 Oliver Weiss

Kommentar: Endanwender am Ende

Die "Endanwender" hätten durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient – und auf jeden Fall eine positivere Bezeichnung.

So manche IT-Projekte scheitern – trotz rechtzeitiger und budgetkonformer Einführung – in der Praxis an der fehlenden Akzeptanz durch die Menschen, die mit dem neuen System arbeiten müssen: den sogenannten "Endanwendern". Ein gutes Beispiel sind Business-Intelligence-Systeme, die an den Anforderungen der »Endanwender« vorbei eingeführt wurden und dann in der täglichen Arbeit ungenutzt bleiben, weil es mit Excel-Sheets doch irgendwie einfacher geht.

Das "Ende" in "Endanwender" steht dann in diesen Fällen symbolisch dafür, dass die eigentlichen Nutzer als letzte von der Einführung eines neuen IT-Systems erfahren – sie müssen damit leben und sind dabei im wahrsten Sinne des Wortes manchmal "am Ende". Dabei hätten die "Endanwender" durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient – und auf jeden Fall eine positivere Bezeichnung. Die Consumerization der IT in Unternehmen war der Anfang vom Ende der "Endanwender". Ab jetzt sind die "Endanwender" nicht mehr am Ende, sondern stehen im Mittelpunkt. Zeit, das auch in ein Wort zu fassen: Wie wäre es mit "Hauptanwender"?

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