Neues Release von DocBridge Pilot Detail - Computerwelt

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29.08.2011 Rudolf Felser

Neues Release von DocBridge Pilot

Ein dynamisches Handler-Konzept und Template-basierende Verarbeitung sollen laut Compart die Konfiguration vereinfachen und die Performance erhöhen.

DocBridge Pilot von Compart, eine plattformunabhängige Software für die zielgruppengerechte und portooptimierte Erstellung und Ausgabe von Dokumentensendungen, ist um neue Features erweitert worden. Das entsprechende Release 2.12 ist ab sofort verfügbar. Kernstück der Neuerungen ist die Template-basierende Verarbeitung für die Definition von typischen Abläufen in der Dokumentenverarbeitung. Die Templates enthalten vordefinierte, fertige Prozesse, die leicht angepasst werden können. Das ermöglicht auch dem Fachanwender, Prozesse im Output-Management mit DocBridge Pilot abzubilden.

Bisher war die Konfiguration der Software nur mittels vorgegebener Beispielszenarien innerhalb von DocBridge Profiler möglich – eine vor allem für Fachanwender mitunter komplexe Angelegenheit, da hier nur einige wenige allgemeine Funktionalitäten vorgegeben waren.

KONFIGURIERBARE HANDLER Eine weitere Neuerung: Im neuen Release wurden die vorgegebenen Verarbeitungsabläufe durch ein dynamisches Modell ersetzt. Es basiert auf Handlern, die zur Konfiguration des Verarbeitungsprozesses flexibel verknüpft werden können. Der Vorteil: Die mitgelieferten Beispielabläufe können einfacher um kundenspezifische Funktionalitäten erweitert werden, ohne dass der gesamte Prozess verändert bzw. neu definiert werden muss. Durch diese Flexibilität in der Konfiguration kann ein Unternehmen exakt den Prozess definieren, den es benötigt; auf überflüssige Funktionalitäten wird verzichtet, so dass die Performance der Verarbeitung dem Hersteller zufolge steigt. In der Version 2.12 wird zunächst die Optimierung durch solche frei konfigurierbaren Handler ersetzt.

Hinzu kommt die verbesserte Protokollierung von Aktionen (Logging). Jede Log-Meldung wird nun mit einem individuellen Message-Code angezeigt, der detaillierte Informationen zur jeweiligen Aktion liefert. Diese sind in einem Referenzhandbuch erfasst. Dadurch kann beispielsweise schneller recherchiert werden, wo und warum ein Fehler aufgetreten ist. Darüber hinaus ist es möglich, direkt auf der Web-Oberfläche von DocBridge Pilot über einen Filter gezielt nach Log-Meldungen zu suchen. Die Software hält dazu einen entsprechenden Viewer bereit, der die Ergebnisse im Browserfenster anzeigt.

FÜR JEDEN AUSGABEKANAL Mit DocBridge Pilot lassen sich maßgeschneidert Sendungen für jede Ausgabeform erstellen: als Druck genauso wie als E-Mail, Fax, Archiv- und Downloaddatei in Webportalen. Auch die Ausgabe als E-Postbrief ist möglich. Der Import der zu verarbeitenden Dokumente und die Ausgabe der Sendungen sind hierbei voneinander getrennt. Die Software übernimmt die Daten eines Dokuments und konvertiert sie, wobei die Formatierung erhalten bleibt. Das Dokument kann nun je nach Bedarf modifiziert, verteilt, klassifiziert, indiziert und in alle gängigen Formate umgewandelt werden. Die dafür notwendigen Informationen werden dabei als Metadaten extrahiert. Während die Software die Dokumente einem zentralen Sendungspool zuordnet, werden die Metadaten in einer relationalen Datenbank abgelegt. Mittels eines an den PC-Arbeitsplätzen installierten Druckertreibers sind die Anwender in der Lage, auch Office-Dokumente im selben Sendungspool abzulegen und sie damit zentral weiterverarbeiten zu lassen.

Hinzu kommen verschiedene Funktionen für die Ausgabe der Dokumente, beispielsweise das Sortieren und Konvertieren in das gewünschte Ausgabeformat oder das "Anreichern" von Seiten mit Zusatzinformationen für die Weiterverarbeitung. Gemeint sind hier vor allem das Hinzufügen von Beilagen wie Werbeflyer und Anweisungen für die nachgelagerte Kuvertierung. Außerdem: die Möglichkeit, mehrere Dokumente unterschiedlichen Ursprungs und Formats, aber mit demselben Adressaten, zu einer Sendung zu bündeln. Dies kann je nach Konfiguration komplett automatisiert ablaufen oder zu einem frei wählbaren Zeitpunkt initiiert werden. Der Vorteil dabei: Die Software berücksichtigt bei der Erstellung von Sendungen die für einen bestimmten Posttarif zulässige Gewichtsgrenze. Auf diese Weise lassen sich die Portokosten optimieren. (pi/rnf)

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