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07.10.2009 idg/Thomas Mach

Starke Wettbewerbsposition im konsolidierenden Markt

Mit der Software AG und IDS Scheer finden sich gleich zwei im deutschsprachigen Markt heimische SOA-Spezialisten.

Auch wenn serviceorientierte Architekturen in der öffentlichen Wahrnehmung Verluste hinnehmen mussten – Potenzial findet sich noch mehr als genug im Markt. Bestes Beispiel ist die Übernahme von IDS Scheer durch den SOA-Spezialisten Software AG.

Die Software AG kündigte die geplante Übernahme im Juli an und verspricht sich von der Übernahme bereits ab 2010 einen höheren operativen Gewinn je Aktie. »Die gemeinsame Strategie wird klar auf Wachstum ausgerichtet sein«, betont das Unternehmen. Durch die Übernahme entstehe ein Hersteller für Infrastruktur-Software und Geschäftsprozess-Management mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und mehr als einer Milliarde Euro Umsatz. Die Produkte der beiden Unternehmen ergänzten sich, hieß es. Dadurch könne sich das Unternehmen im sich konsolidierenden Softwaremarkt eine gestärkte Wettbewerbsposition sichern.

Für die Auguren von Pierre Audoin Consultants ist die Übernahme »kein überraschender und ein sehr sinnvoller Schritt für beide Unternehmen«. Die Marktbeobachter freuen sich, dass die hartnäckigen Übernahmegerüchte der letzten ein bis zwei Jahre nun zu Ende seien, nachdem sie auch IDS-Gründer Professor August-Wilhelm Scheer nie aus der Welt geschafft habe. Die Software AG gewinne mit der Produkt-Suite Aris ein Lösungsportfolio im Bereich BPM hinzu, das weltweit führend auf dem Markt sei und zugleich das eigene Portfolio ergänze. Gleichzeitig könnte die Software AG der Aris-Produktfamilie und den IDS-Scheer-Mitarbeitern »ein neues Zuhause mit Zukunftsperspektiven« bieten. Dank der fortgeschrittenen Internationalisierung der Software AG öffneten sich für IDS Optionen, die sonst kaum hätten genutzt werden können.

Allerdings seien noch einige Aufgaben zu lösen, betont Rüdiger Spies, Analyst bei IDC Central Europe. »Die Software AG wird das Beratungsgeschäft aufteilen müssen, und zwar in eine SAP-Beratung auf Basis von Netweaver und eine Non-SAP-Beratung auf Grundlage von Adabas, Webmethods, Centrasite und Aris.« Spies sieht den Deal aber als große Chance für die Software AG. Auf Grundlage von Centrasite könnte mithilfe von Partnern ein Prozess-Repository entstehen, das verschiedene Branchen abdeckt. Dies setze jedoch voraus, dass der Konzern ein entsprechendes Partnermodell (Ökosystem) aufbaut.

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