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07.10.2009 Thomas Mach

Schneller Überblick über unterschiedliche Versionen

Gerade in komplexen Projekten ist die Modellierung der Services kein leichtes Unterfangen.

Der Softwarespezialist Mid baut die SOA-Fähigkeiten der hauseigenen Innovator-Suite in der 2009-Version weiter aus. So soll das Vergleichen und Zusammenführen von großen Modellen bei Versionierung und Branching erleichtert werden, zudem bieten XSD-, WSDL- und SoaML-Unterstützung die Basis für effiziente Service-Modellierung. Mittels Single Sign-on könnten sich Innovator-Anwender einmal anmelden und würden dann automatisch an den einzelnen Modellen die richtige Benutzerrolle zugewiesen bekommen. Dies sei Basis für die Integration in User-Verwaltungssysteme, beispielsweise nach dem LDAP-Standard.

In vielen Projektsituationen seien verschiedene Versionsstände auch bei Modellen unvermeidbar – »gerade in großen, verteilten Teams«, erläutert Mid-Geschäftsführer Jochen Seemann. Sowohl während der Entwicklung als auch bei der Wartung komme es deshalb vor, »dass verschiedene Modellversionen konsolidiert werden müssen«.

Der Modell-Management-Browser von Innovator 2009 ermögliche dafür einen »einfachen Abgleich« zwischen zwei unterschiedlichen Versionen von Modellen – »und das sogar auf Modellen, die zur gleichen Zeit von anderen Teams bearbeitet werden«. Das Werkzeug zeige alle Eigenschaften eines Modellelements auf einen Blick, fasse alle Änderungen zusammen und visualisiere Differenzen farblich. »So kann sich der Benutzer schnell einen Überblick über die Versionsstände verschaffen und dann die Versionen interaktiv abgleichen.« Dabei sei das Browsen im Modell jederzeit möglich und erlaube »eine schnelle und direkte Navigation zu den veränderten Modellteilen«.

MODELLIERTE SERVICES Für die Service-Modellierung bei SOA-Projekten bietet Innovator jetzt WSDL-Import/-Export für die Service-Schnittstellendefinitionen. Für Message- und Datenobjekte erlaube die Modellierungsplattform zudem, XSD als Modell zu importieren, zu bearbeiten, mit anderen Modellen zu verknüpfen und dann wieder zu exportieren. Außerdem können Servicekontrakte mit der SoaML-Notation modelliert werden. »So sind nun optimale Voraussetzungen für eine effektive Unterstützung von serviceorientierten Architekturen durch Modelle geschaffen«, betont der Geschäftsführer.

Zu den weiteren zahlreichen Detailverbesserungen zählen vor allem Erweiterungen bei Innovator Data. Hier wurden das OO-ER-Mapping, das UML-Modelle auf relationale Datenbanken abbildet, erweitert und der spezifische Support von Oracle und IBM-Datenbanken verbessert. »Die neuen Features von Innovator 2009 sind wichtige Schritte für unsere Anwender, die oft in sehr komplexen Projekten arbeiten. Gerade bei der Datenbankmodellierung sind viele Verbesserungen in das Produkt geflossen. Außerdem haben wir unseren Modell-Server bereits auf die nächste Innovator-Generation vorbereitet«, betont Seemann abschließend.

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