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04.11.2009 Oliver Weiss

Teure Performance-Probleme

Um sich die teure Suche nach Performance-Problemen im Produktivbetrieb zu ersparen, empfiehlt sich ein APM-Tool.

IT-Trends wie SOA, Cloud Computing und Virtualisierung tragen dazu bei, dass Software-Applikationen komplexer werden. Gleichzeitig setzen immer kürzere Releasezyklen die Entwickler dieser Anwendungen unter Druck. Angesichts dieser Fakten ist es überraschend, dass 58,5 Prozent der Unternehmen noch keine Lösung für Application Performance Management (APM) im Einsatz haben, so eine von IDG Business Media im Auftrag von DynaTrace durchgeführte Studie.

Die fünf wichtigsten Ergebnisse: 1. Viele Unternehmen nutzen noch kein APM-Tool. 2. Ursachenanalyse ist am schwierigsten in virtualisierten und heterogenen Umgebungen. 3. Steigender Druck auf die IT-Abteilung wirkt sich negativ auf die Softwarequalität aus. 4. Traditionelle APM-Tools führen nicht zum Ziel. 5. Problemanalyse und Problemlösung erfolgen zu spät.

21,6 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr CIO die Bedeutung eines effizienten APM-Tools noch nicht wirklich verstanden hat. Indessen sind 22,2 Prozent der Befragten der Meinung, dass APM äußerst wichtig ist und einen messbaren ROI für das Unternehmen liefern könnte. In der Praxis sind jedoch 33,8 Prozent der Unternehmen nicht in der Lage, Performance-Probleme bereits in einer frühen Phase des Application-Lifecycle zu erkennen bzw. proaktiv zu vermeiden. Wenn überhaupt APM-Tools eingesetzt werden, sind die User damit nicht besonders zufrieden, da diese Tools oft keine tiefgehenden Einblicke in die Abläufe und Performance ihrer Applikationen liefern und so eine punktgenaue Ursachenanalyse nicht möglich ist. Außerdem werden die Probleme meist viel zu spät gelöst. So antworten 51,5 Prozent, dass Application Performance Probleme erst im Produktionsbetrieb entdeckt werden, aber nur zehn Prozent der Performance-Probleme schon in der Entwicklung gefunden werden.

»Es ist bekannt, dass die Behebung von Performance-Problemen im Produktivbetrieb am teuersten kommt. Insofern muss man von fahrlässigem Verhalten sprechen, wenn Performance-Probleme nicht schon in der Entwicklungsphase evaluiert werden. Ich empfehle, Performance Management als integrierten und automatisierten Prozess in allen Phasen des Application Lifecycle zu betreiben, von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb«, sagt Bernd Greifeneder, Gründer und CTO des auf APM spezialisierten Linzer Softwareanbieters DynaTrace.

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