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18.11.2009 Oliver Weiss

Vmware verbessert seine Lösung für Desktop-Virtualisierung

Mit der neuen Desktop-Virtualisierungs-Lösung View 4 verspricht Hersteller Vmware nicht mehr und nicht weniger als einfacheres Desktop-Management, niedrigere Betriebskosten und mehr Flexibilität beim Management der Clients im Unternehmensnetzwerk.

Vmware hat seine aktuelle Desktop-Virtualisierungslösung View 4 im Vergleich zum Vorgänger mit wesentlichen Neuerungen ausgestattet. So unterstützt VMware neben RDP jetzt das eigens neu entwickelte PC-over-IP-Protokoll (PCoIP), das durch eine dynamische Bandbreitenverteilung deutlich mehr Geschwindigkeit bieten soll – vorausgesetzt die Hard- und Software beider Endgeräte unterstützt dieses Protokoll auch. Damit soll sich laut VMware – egal, ob sich der Anwender im LAN oder WAN befindet oder mit welchen Endgeräten er sich verbinden möchte – ein virtueller Desktop bei der Bedienung und vor allem auch bei den Antwortzeiten kaum mehr von einem realen Hardware-basierenden System unterscheiden.

Zusätzlich bietet Vmware mit der Funktion View Display ein Multi-Monitor-System mit skalierbaren Bildschirm-Auflösungen inklusive der Möglichkeit, die Display-Ausgabe zu drehen und zu schwenken sowie die Unterstützung von Rich Audio und Video. Darüber hinaus lassen sich mit View 4 vom virtuellen Desktop USB-Gerät am physischen Rechner mappen und mit View Printing kann der Anwender Druckaufträge initiieren, ohne lokal einen Druckertreiber installieren zu müssen.

Ein weiteres nützliche Feature ist Unified Access. Es erlaubt Anwendern, einen Desktop mit nur einmaligem Authentifizierungsvorgang für VMware-View-Umgebungen, Windows Terminal Server, Blade PC oder sogar entfernte physikalische PC zu nutzen.

STAFFELBARE SLA Laut Hersteller bietet Vmware View 4 ein vereinfachtes Provisioning und Management, so dass mehrere Desktops und Anwendungen sofort eingerichtet und von einer zentralen Konsole aus verwaltet werden können. Zusätzlich lassen sich über staffelbare Desktop Service Level Agreements (SLA) die Verfügbarkeit, das Disaster Recovery, die Ausfallsicherheit überwachen. Darüber hinaus steuert ein zentralisiertes Sicherheitsmanagement die Zugriffs- und Update-Richtlinien.

Mit View 4 will Vmware zudem seine Partner in die Lage versetzen, ihren Kunden den Desktop als Managed Service anbieten. Hierzu braucht es nach Angaben des Herstellers auch keines besonderen Spezialwissens: »Mit View 4 wird Desktop-Virtualisierung zum Mainstream«, erklärt Alexander Spörker, Österreich-Chef von Vmware. Von einer einzigen Konsole aus können Systemadministratoren oder externe Dienstleister jederzeit die Häufigkeit, Dauer und Intensität der Nutzung der virtuellen Desktops und Applikationen einsehen und diesen Verbrauch Kunden in Rechnung stellen.

Auch die Einhaltung der versprochenen Services lassen sich mit View 4 laut Hersteller quantitativ und qualitativ (SLA) erfassen. Selbstredend sorgt die Software dafür, dass ein gecrashter Client schnell wieder zur Verfügung steht (Disaster Recovery und Ausfallsicherheit) und dass die Skalierbarkeit nach oben (10.000 Nutzer und mehr) gegeben ist.

KNOW-HOW FÜR PARTNER Kein Wunder, dass Vmware in einer internen Studie zu dem Ergebni kommt, dass die Partner voll auf Desktop-Virtualisierung setzen. Sie sehen hier hohe Wachstumspotenziale für 2010 und investieren verstärkt in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter, in das Know-how für Design-in und Implementierung von View 4. Vor allem die Vmware Premier und Enterprise Partner engagieren sich verstärkt in diesem Bereich und absolvieren die Desktop Kompetenz innerhalb des Vmware Partner Netzwerks. Vmware will die Partner dabei intensiv mit Ausbildungsangeboten unterstützen.

Vmware View 4 ist November in zwei Versionen verfügbar. Die Enterprise Edition beinhaltet vSphere 4 für Desktops und den View Manager 4. Der Preis beträgt 150 US-Dollar pro gleichlaufender Verbindung. Die Premier Edition beinhaltet darüber hinaus noch ThinApp 4 und den View Composer. Der Preis beträgt 250 US-Dollar pro gleichlaufender Verbindung.

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