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21.04.2010 Edmund E. Lindau

Die digitale Signatur: Bester Schutz gegen Phishing

Die Digitale Signatur bietet die derzeit sicherste Form der Internetnutzung und schützt optimal vor Phishing. Derzeit gibt es in Österreich rund 150.000 Benutzer von qualifizierten Signaturen.

Jeder kennt das Problem mit der ständig wachsenden Flut an Spam-Mails. Selbst Spamfilter bieten keinen sicheren Schutz. Deshalb führt kein Weg daran vorbei, sich im Mail-Verkehr klar zu identifizieren, indem man E-Mails digital signiert. Für die geschäftliche Mail-Korrespondenz jedenfalls bietet es sich geradezu an, nur noch signierte E-Mails zu akzeptieren und damit das einzige wirklich effiziente Mittel gegen Spam einzusetzen.

Im Zusammenhang mit den vielen heimischen Phishing-Attacken verweist A-Trust auf die beste Schutzmaßnahme vor dieser Online-Bedrohung: Der Einsatz der Digitalen Signatur schützt effizient vor unauthorisiertem Zugriff auf persönliche Bankkonten und finanziellem Schaden. Das bestätigt auch Georg Serentschy, Geschäftsführer der Rundfunk- und Telekom Regulierung (RTR) für den Fachbereich Telekom: »Als Aufsichtsstelle für elektronische Signaturen weisen wir darauf hin, dass gerade der Einsatz einer elektronischen Signatur wirkungsvoll vor Angriffen auf das eigene Bankkonto schützt. Vor allem im sensiblen Zusammenhang von Phishing mit Online-Konten ist objektive Information und nicht Panikmache gefragt«, so Serentschy weiter.

Mit der Digitalen Signatur kann auch sichergestellt werden, dass nur autorisierte Personen elektronisch übermittelte Daten (Dateien) öffnen und lesen können, indem diese ganz einfach verschlüsselt werden. Heikle oder eben geheime Daten, wie etwa Verträge, Vertragsentwürfe, Bilanzdaten, Pläne o.ä. können damit sicher geschützt auch über den schnellen und bequemen Weg per Mail versandt werden.

E-BANKING MIT DER DIGITALEN SIGNATUR Viele österreichische Banken bieten ihren Kunden bereits die Möglichkeit, mit der Digitalen Signatur Online-Banking zu betreiben. Es sind dies zum Beispiel die Bawag P.S.K., die Easybank, die Hypo Banken, die Österreichischen Volksbanken AG und auch die Raiffeisenbanken. Durch die Digitale Signatur wird jeweils sichergestellt, dass wirklich nur der berechtigte Benutzer Zugriff auf das jeweilige Konto erhält und Zahlungsvorgänge veranlassen kann. Darüber hinaus ist jede Art nachträglicher Veränderung sofort feststellbar.

A-Trust bietet mit der Digitalen Signatur Identität und Sicherheit in der elektronischen Kommunikation. Die Digitale Signatur ist mit nur drei Schritten einsatzbereit: 1. Der Anwender aktiviert bei einer der Registrierungsstellen (zum Beispiel bei Saturn, Media Markt oder ihrer Bank) a.sign premium auf seiner Mastercard oder Maestro Bankomatkarte. Das Digitale Zertifikat wird sofort frei geschaltet. Die jeweils nächste Registrierungsstelle findet man auf der A-Trust Homepage www.a-trust.at registrierung. 2. Nach Anschluss des Kartenlesegeräts, erhältlich unter www.a-trust.at/readeraktion installiert der Anwender die passende Software von der A-Trust Homepage www.a-trust.at/bku. 3. Damit ist der PC bereit. Bei manchen Banken ist eine Erstregistrierung für den Einsatz der Digitalen Signatur erforderlich. Information dazu erhält man im zuständigen Bankinstitut.

QUALIFIZIERTE SIGNATUR MIT DEM HANDY Einen Schub erwartet sich A-Trust durch die neue mobile Signatur, die bis auf die SMS kostenlos ist. Die serverbasierte Bürgerkartenlösung für die qualifizierte elektronische Signatur mit dem Handy bedeutet dabei einen weiteren wichtigen Schritt hin zu Usability und Verbreitung moderner E-Governmentservices und bietet dem Benutzer viele Vorteile und Annehmlichkeiten: Für diese brauche es kein Lesegerät mehr, allerdings müsse man sich noch zu einer Zertifizierungsstelle bemühen. Dabei fallen keine zusätzlichen Anschaffungskosten an. Ebenso ist auch keine weitere Softwareinstallation notwendig. Die vereinfachte Handhabung beruht auf der Vertrautheit mit dem Handy und erfüllt den gleich hohen Sicherheitsstandard wie die klassischen Smartcard-Readerlösungen. Die mobile Signatur baut – ebenso wie das bekannte Smartcardkonzept – auf den zwei Komponenten Wissen (PIN/Passwort) und Besitz (Handy) auf. In Kürze soll die Freischaltung auch über das »FinanzOnline«-Service bzw. die diversen Bankportale möglich sein. Dann könnten im ersten Jahr rund 30.000 Personen dazukommen. Derzeit gibt es rund 150.000 Benutzer von qualifizierten Signaturen, die Hälfte davon entfällt auf Notare, Rechtsanwälte und Co. Von den 75.000 Privatpersonen hätten sich 60.000 für die e-Card entschieden.

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