Gastkommentar: Smart Integration ohne Barrieren Detail - Computerwelt

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05.05.2010 Marcus Oppitz*

Gastkommentar: Smart Integration ohne Barrieren

Laut Trendanalyse von Gartner ist das Thema B2B-Connectivity auf dem aufsteigenden Ast und nähert sich langsam einem Hype. Die Frage stellt sich daher, wie angesichts wachsender Komplexität die Daten unterschiedlichster Systeme schnell und einfach integriert werden können.

Schließlich geht es nicht nur um statische Daten und Prozesse, sondern auch darum, laufend neue Businesspartner möglichst schnell miteinander zu verknüpfen.

Eine zentrale Service-Management-Plattform, über die alle Prozesse laufen, ist schon eine große Vereinfachung im Vergleich zu Systemen, bei denen alle Servicepartner untereinander verknüpft werden müssen. Der einfache aber gravierende Unterschied liegt darin, ob man beispielsweise 20x20 Verknüpfungen herstellen muss, oder ob 20 Servicepartner lediglich an eine Serviceplattform andocken. Wenn diese Plattform noch zusätzlich SaaS- und Web-basiert ist, so kann damit der Aufwand bei den Servicepartnern weiter minimiert werden.

Doch die Integrationszeit von mehreren Monaten auf wenige Tage zu senken, das geht nur durch konsequente Reduktion auf das Wesentliche, durch die Grundsatzentscheidung: Was brauchen wir wirklich und was können wir ohne Qualitätsverlust streichen? Dieser Reduktionsprozess vermindert in weiterer Folge die Anzahl der Entscheidungen, die umso zeitaufwendiger sind, je mehr Abteilungen und Personen eingebunden sind. Die Integrationsprozesse müssen standardisiert werden durch ein klares Data-Mapping, das Hand in Hand geht mit Prozess-Mapping und Workflow-Mapping. Nur wenn die Connectivity-Optionen klar vorgegeben werden, dann ist eine barrierefreie Smart Integration in wenigen Tagen möglich.

Bei einem US-Kunden konnte SolveDirect bereits den Beweis antreten, dass dies funktioniert. Nach genauer Analyse der Prozesslandschaft des Providers wurden die wichtigen Prozesse herausgefiltert und dafür verschiedene Workflows entwickelt. Jeder Workflow ließ sich wiederum auf bestimmte Transaktionsarten reduzieren. Gleichzeitig haben wir im Data-Mapping die Daten, die notwendig sind, um Kunden und Provider zu verknüpfen, reduziert. Nach den ersten Kunden, die wir angebunden haben, können wir bestätigen: es funktioniert. Und die Anbindung jedes neuen Servicekunden dauert tatsächlich nur drei Tage!

* Der Autor ist CTO der SolveDirect Service Management GmbH.

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