Gastkommentar: Media-Assets managen Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


17.06.2010 Peter M. Hofer*

Gastkommentar: Media-Assets managen

Die Anschaffung eines Media Asset Management (MAM) Systems soll dabei helfen, Medien wie beispielsweise Fotos, Textdokumente, aber auch Audio- und Videofiles intelligent zu strukturieren, zu verwalten und wieder bereitzustellen.

Im Idealfall werden dadurch Arbeitsabläufe automatisiert, Unternehmens-Prozesse beschleunigt und Kosten gesenkt.

Das beste Media Asset Management kann allerdings nur so gut funktionieren wie der Prozess, in den es eingebunden wird. Die entscheidende Frage ist: Was will ich mit meinen Assets machen? Woher kommen die benötigten Assets? Wofür werden sie im nächsten Arbeitsschritt verwendet? Welche Parameter muss ich mitliefern, um beispielsweise ein Foto von der Erstellung bis zum Druck optimal zu nutzen? Dateiformate, Qualitäten, Farbprofile, die Strukturierung der Metadaten wie etwa Nutzungsrechte, Beschreibungen, Stichwörter etc., spielen hier eine wichtige Rolle. Um all das berücksichtigen zu können, muss die Beratung des Kunden schon lange vor der technischen Umsetzung beginnen: Mit einer umfassenden und branchenspezifischen Analyse der unternehmensinternen Arbeitsabläufe und auch der Lokalisierung dysfunktionaler Prozesse. Nur darauf basierend können gemeinsam mit dem Kunden individuelle Anforderungen an das MAM-System spezifiziert werden.

Ein zweites wichtiges Kriterium ist der fachkundige Umgang mit dem System und somit der User. In Zeiten kleiner werdender Redaktionen und Kreativabteilungen soll eine Software »alles können«. Gleichzeitig soll aber auch jeder Mitarbeiter ohne tiefere Kenntnisse der Materie das Programm bedienen können – ein Widerspruch in sich. Deshalb muss Media Asset Management vom High-End-System bis zum »User generated content«-System verschiedene Ansätze unterscheiden und individuell bedienen können.

Ihr nächster MAM-Lieferant sollte also nicht nur ein System bieten, das sehr genau an unterschiedliche Zielgruppen angepasst werden kann, sondern auch ihre Branche und ihre Prozesse genau kennen.

* Peter M. Hofer ist Geschäftsführer der mediamid digital services. Zum Angebot von mediamid zählen zielgruppenspezifische Angebote wie M@RS 6 oder AMID forte. mediamid betreut mit 15 Mitarbeitern Kunden wie Daimler, Neuroth oder Wienerberger sowie Marketing-, PR- und Kommunikationsagenturen, aber auch NGO wie die Kindernothilfe.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Service

Acceptance Testing: Trotz knapper Ressourcen

Zum Thema

  • Bacher Systems EDV GmbH

    Bacher Systems EDV GmbH mehr
  • Snap Consulting - Systemnahe Anwendungsprogrammierung u Beratung GmbH

    Snap Consulting - Systemnahe Anwendungsprogrammierung u Beratung GmbH Wasser- und Energieversorgung, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Logistik, Konsumgüterindustrie,... mehr
  • ectacom GmbH

    ectacom GmbH Aus- und Weiterbildung, IT-Asset- und Lizenzmanagement, Übernahme von Softwareprojekten, Datenschutz, Antiviren- und Virenscanner Software, Backup und Recovery Systeme, Firewalls,... mehr
  • Fabasoft AG

    Fabasoft AG Vereine und Verbände, Öffentliche Verwaltung, Medizin und Gesundheitswesen, Luft- und Raumfahrttechnik, Freie Berufe, Finanzdienstleistungen, Qualitätssicherung,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: