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26.08.2010 idg/Thomas Mach

Service-orientierte Architekturen auf Eclipse-Basis im Handumdrehen aufbauen

Interaktiver Wizard unterstützt Service-Entwicklung.

Mit einem im Zuge des jüngsten Eclipse-Helios-Release herausgebrachten Update der Eclipse SOA Platform will die Arbeitsgruppe Eclipse SOA Industry Working Group es Software-Entwicklern nun ermöglichen, anwendungsspezifische Softwareservices »sehr einfach« zu bauen und zu verteilen. Als Laufzeitumgebung bietet die Plattform dabei ein Enterprise-fähiges SOA-Framework mit umfassender Funktionalität, betont die Organisation.

Auch die mit Helios eingeführten Features würden von der SOA Platform unterstützt. Allen voran Equinox, die Eclipse-Referenzimplementierung des Komponentenmodells OSGI. Entwickler sollen sich damit viel Arbeit bei der Produktiv- schaltung von Servicekomponenten sparen und sich mehr auf Business-Aspekte konzentrieren können. Zu den wichtigsten Neuerungen von Eclipse 3.6 Helios zählen zudem ein neues Linux-IDE-Paket, das Linux-Entwicklern den Einsatz von integrierten Tools für die Entwicklung von C/C++-Anwendungen erleichtert, der Eclipse-Marketplace-Client, mit dem Entwickler über einen App Store Eclipse-Plugins einfach auswählen und installieren können sowie die Unterstützung für das beliebte Versionsverwaltungssystem (DVCS) Git mit dem ersten Release der Projekte EGit und JGit.

Damit der Einstieg in die SOA-Platform leichter fällt, hat die Arbeitsgruppe das Tutorial mit einem interaktiven Wizard ausgestattet. Dieser unterstützt die ersten Schritte zum Aufbau einer SOA-Infrastruktur und die Entwicklung der Services. Vorerst liegt das neue Tutorial nur als Basisversion vor, weitere Anleitungen, die fortgeschrittene SOA-Aspekte abdecken, seien aber in Arbeit und würden nach und nach veröffentlicht, betont die Organisation. Um die Attraktivität des ersten Tutorials zu steigern, hat Eclipse eine voll funktionsfähige Service-Registry integriert. Das Verzeichnis dient dazu, die Services für komplexere SOA-Szenarien besser verwalten zu können, außerdem erhalten verteilte Teams damit eine bessere Übersicht, was wiederum dabei hilft, den Service-Entwicklungsprozess zu koordinieren.

STOLPERSTEINE IM ENTWICKLUNGS-PROJEKT Wenn mehrere Entwickler an einem Softwareprojekt gemeinsam arbeiten, sind Integrationsfehler allerdings kaum zu vermeiden. Mit dem richtigen Build-Automatisierungs-Tool lassen sie sich jedoch frühzeitig erkennen. Im Java-Umfeld hat sich CruiseControl als eine der besten Open-Source-Lösungen dieser Art etabliert. Mittlerweile gibt es auch eine weitere Version des Frameworks, die Microsofts .Net-Technik unterstützt.

Kern des Werkzeugs ist die sogenannte Build Loop. Dabei handelt es sich um einen Hintergrundprozess, der in regelmäßigen Abständen prüft, ob Änderungen in der zentralen Versionsverwaltung des Projekts stattgefunden haben. Im positiven Fall wird das Gesamtsystem neu gebaut und automatisch getestet. Integrationsfehler sind dadurch sofort erkennbar.

CruiseControl ist für Windows- und Unix-Systeme erhältlich und kann durch zahlreiche Plugins, etwa zur Benachrichtigung per E-Mail, erweitert werden.

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