NextiraOne realisiert Katastrophenalarmierung für das LKH Villach Detail - Computerwelt

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23.11.2010 pi/Rudolf Felser

NextiraOne realisiert Katastrophenalarmierung für das LKH Villach

Bei Katastropheneinsätzen zählen Sekunden um Ärzte, Sanitäter und Pflegepersonal zu verständigen und zu koordinieren, um damit die Versorgung der Verletzten sicherzustellen.

Den dazu vom LKH Villach entwickelten Katastrophenplan realisierte nun Lösungsintegrator NextiraOne mit einem redundanten Alarmierungssystem.

Aufbauend auf die bestehende Alarmierungslösung NewVoice Mobicall erweiterte NextiraOne die Netzwerkinfrastruktur für laufende Alarmbereitschaft. Bei einem Ausfall der Netzwerkverbindung übernimmt nun der Redundanzserver lokal die Funktionen des Haupt-Servers. Mittels Anbindung an die Telekommunikationsanlage Alcatel-Lucent Omni PCX Enterprise kommuniziert der Alarmserver direkt mit den eingesetzten Endgeräten: PCs, DECT- und Mobiltelefonen.

Je nach Größe einer eintretenden Katastrophe starten unterschiedliche Alarmszenarien und sorgen für eine koordinierte und vollautomatische Alarmierung aller benötigten Mitarbeiter. In drei Untergruppen und je nach Art der Katastrophe werden Ärzte, Schwestern/ Pfleger sowie das Verwaltungspersonal verständigt.

Das Auslösen eines Alarms erfolgt über eine Nebenstelle der Telefonanlage, das integrierte Web-Interface oder eine Alarm-IP-Box, die mit dem Alarmserver gekoppelt sind. Der Server sendet die Alarmierung über die DECT- und Mobiltelefone an die benötigten Einsatzteams. Die Daten der Mitarbeiter werden aus dem Personalmanagement automatisch in die Alarmierungsdatenbank importiert. Dadurch ist gewährleistet, dass die Personendaten und Rufnummern auf dem aktuellen Stand sind.

Per GSM Integration ist die Mobilisierung der Mitarbeiter zudem auch außerhalb des Areals des LKH möglich.

Die alarmierten Ärzte und Pfleger können, nach Optionen gestaffelt, direkt über die gerade verwendeten Endgeräte antworten. Je nachdem ob sie innerhalb von 30 Minuten, 1 Stunde oder nicht am Standort eintreffen, speichert der Server die Antworten und gibt diese automatisiert an den Katastrophenleiter weiter. Über das Webportal sehen die Mitarbeiter aller Abteilungen des LKH Villach – online – den aktuellen Status des bereits alarmierten Personals.

Neben der Katastrophenalarmierung läuft auch das Benachrichtigungs-Management, das Notrufe, Brandmeldungen, das Patiententransportsystem, die Verwaltung technischer Alarme und die Zentrale Leittechnik (ZLT) beinhaltet, über das Alarmierungssystem. Auch diese Alarme werden über Mini-Messages und Tickets via TCP/IP (Transmission Control Protocol/ Internet Protocol) an die Endgeräte übertragen.

Josef Hattenberger, Technischer Leiter vom LKH Villach, ist vom erweiterten Alarmierungssystem überzeugt: "Im Ernstfall zählen Sekunden, um für die Patienten an Ort und Stelle zu sein bzw. entsprechend zusätzliches medizinisches Personal ins LKH Villach zu holen. Eine optimal funktionierende Benachrichtigung der Mitarbeiter im Katastropheneinsatz ist daher unerlässlich. Unser Partner NextiraOne hat für uns eine Lösung realisiert, die diesen hohen Ansprüchen gerecht wird und mit der wir noch schneller und effektiver agieren können."

"Die Integration aller Kommunikationskanäle in eine Gesamtlösung, die noch dazu für den Ernstfall redundant ausgelegt ist, vereinfacht und beschleunigt die Kommunikation für die MitarbeiterInnen. Das ist besonders im Gesundheitsbereich entscheidend: unabhängig davon wo sich die MitarbeiterInnen gerade befinden und welches Endgerät sie verwenden, muss eine sofortige Alarmierung gewährleistet sein", betont Margarete Schramböck, Vice President Germany & Austria NextiraOne. (pi)

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