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15.12.2010 idg/Thomas Mach

Im Kernbereich Software neue Ideen entwickeln

SAP wird dem von Oracle beschrittenen Weg, neben Software auch Hardware ins Portfolio aufzunehmen, nicht folgen. Zumindest, wenn es nach Konzernchef Jim Hagemann Snabe geht.

Der Softwarekonzern SAP will sich auch künftig auf Software beschränken und auf Zukäufe von Hardware-Herstellern verzichten. »Statt Hardware zu integrieren, ist es wichtiger, dass wir im Kernbereich Software neue Ideen entwickeln«, betont daher Konzernchef Jim Hagemann Snabe.

Diese Aufgabe wolle der Konzern unabhängig schaffen: »Wir wollen eigenständig bleiben. Und Gerüchte, dass man uns kaufen will, gibt es seit über 20 Jahren.« In den jüngsten Datenveröffentlichungen durch Wikileaks sieht Snabe keine Gefahr für Cloud-Computing, bei dem Daten und Programme ins Internet ausgelagert werden. »Wir werden unsere Expertise beim Thema Sicherheit auch für mobile Anwendungen in der Geschäftswelt nutzen«, unterstreicht der Manager.

Die Mietsoftware Business by Design soll nach längeren Verzögerungen mit technischen Problemen nun endlich durchstarten. »Bis Mai nächsten Jahres wollen wir eine kritische Größe von mehreren hundert Kunden haben.« Indes arbeitet der Softwarekonzern auch an einer neuen Lösung, mit der Kunden die Verwaltung der SAP-Systemlandschaften in Rechenzentren automatisieren und vereinfachen könnten. Damit sollen sich Virtualisierungs- und Cloud-Plattformen effizienter nutzen und SAP-Landschaften durch neue Referenzarchitekturen in private Clouds erweitern lassen.

Laut einer aktuellen Studie des Beratungshauses Gartner stehen Technologie-Themen wie Virtualisierung und Cloud Computing ganz oben auf der Agenda der CIO. SAP plant deshalb eine Lösung, die Kunden dabei helfen soll, ihre IT-Landschaften weitgehend automatisiert und damit effizienter und einfacher verwalten zu können.

Das umfasst die Bereitstellung, den Einsatz, die Überwachung und die Steuerung von SAP-Systemen und -Landschaften, die im eigenen Rechenzentrum auf Virtualisierungs- und Cloud-Plattformen installiert sind. Kunden des Unternehmens sollen durch den Einsatz der Lösung die Investitions- und Betriebskosten für ihre SAP-Systeme reduzieren und gleichzeitig die Flexibilität erhöhen können. Den Angaben zufolge werde sich die Lösung an bestehende Systemverwaltungsstrukturen sowie an den Solution Manager anbinden lassen. Das ermögliche eine durchgängige Sicht auf die virtuelle Umgebung, die installierte SAP-Landschaft sowie deren zentrale Verwaltung.

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