Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


27.01.2011 Christof Baumgartner/pi

Wettbewerb zwingt zu Effizienz

Der Lösungsanbieter Progress Software hat die aus seiner Sicht wichtigsten TK-Trends für 2011 formuliert.

Progress Software erwartet, dass TK-Unternehmen in der Lage sein ­müssen, Störungen in ihren Systemen und Geschäftsprozessen proaktiv zu erkennen, um sie schnellstmöglich beseitigen zu ­können. Heute kommt es darauf an, dass Netzbetreiber und Service-Provider mögliche Schwierigkeiten und unerwartete Ereignisse antizipieren, bevor sie zu ernsthaften Problemen führen. Das Unter­nehmen hat die aus seiner Sicht ­bedeutendsten Entwicklungen in der Telekommuni­kationsbranche in mehreren Punkten ­zusammengefasst: 1. Business- und Operation-Support-­Systeme müssen um Funktionen für Echtzeitsteuerung ergänzt werden. Die Telkos haben im Laufe der Zeit sehr viel Geld in ihre Business- und Operation-Support-Systeme (B/OSS) investiert. Diese genügen jedoch nur in seltenen Fällen den stark ­gestiegenen Ansprüchen an eine schnelle und automatische Reaktionsfähigkeit bei unerwarteten Business-Events. Sie müssen daher um Funktionen für die Echtzeitsteuerung und operative Reaktionsfähigkeit ergänzt werden, damit Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Umfeld schnellstmöglich auf neue Anforderungen reagieren können. 2. TK-Unternehmen müssen Probleme erkennen, bevor diese Schaden verur­sachen können. Die rein reaktive Haltung, auf Fehler und unerwünschte Entwicklungen erst dann zu reagieren, wenn sich Kunden beschweren, ist laut Progress Software heute nicht mehr akzeptabel. Stattdessen werden Unternehmen Frühwarnsysteme implementieren, mit denen sie proaktiv Missstände erkennen und deren Ursachen beseitigen. Mit dieser Fähigkeit heben sich Unternehmen vom Wettbewerb ab und können so auch ihren Kundenservice ­optimieren. 3. Mobilfunkanbieter müssen die Kundenbindung verstärken. Sowohl die Betreiber von Mobilfunknetzen als auch Anbieter, die auf den Wiederverkauf von Mobilfunkdiensten spezialisiert sind, stehen ­unter einem enormen Wettbewerbsdruck. Die Bereitschaft der Kunden zum An­bieterwechsel ist hoch. Service-Provider werden daher das Kundenverhalten sowie das Sprach- und Datenvolumen genau analysieren und auf Anwendergruppen zugeschnittene, individuelle Location-based-Angebote entwickeln, um die ­Kundenzufriedenheit zu verbessern. 4. Dienste aus der Cloud müssen optimal mit traditionellen Kommunikations­services abgestimmt werden. Wo immer mehr Datendienste in die Cloud verlagert werden und Sprachdienste noch über die herkömmlichen Kommunikationsnetze genutzt werden, stehen die Anbieter vor der Aufgabe, die Dateninteroperabilität zwischen beiden „Welten“ sicherstellen zu müssen. So kommt es beispielsweise bei der Freischaltung neuer Services darauf an, eine optimale Koordination zwischen Operation-Support-Systemen (OSS) und Business-Support-Systemen (BSS) zu ­erzielen. 5. Die Kluft zwischen den Erwartungen der Kunden und den eher starren IT-Infrastrukturen muss geschlossen werden. Während auf der einen Seite die Kunden eine schnelle und flexible Bereitstellung der gerade georderten Sprach- und Daten-Services wünschen, stehen dem auf der anderen Seite oft noch inflexible IT-Systeme bei den Service-Providern gegenüber. Daraus resultieren nach wie vor in vielen Fällen unakzeptabel lange Wartezeiten. Gefragt sind hier Lösungen, die das Order-Management deutlich beschleunigen. „Auf dem TK-Markt herrscht ein starker Wettbewerb und Service-Provider müssen daher alles unternehmen, um sich mit ­ihren Angeboten differenzieren und behaupten zu können“, fasst Sanjay Kumar von Progress Software zusammen. „Es kommt darauf an, mit neuen Technologien potenzielle Störungen frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen, bevor Kunden ein Schaden entsteht.“

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