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23.03.2009 pi/Thomas Mach

Einsatzrelevante Daten im Handumdrehen

Mit dem innovativen mobilen E-Health-System Edocta erfolgt die Alarmierung der Rettungswagen in Sekundenschnelle.

Bei Krankentransporten und dem Rettungsdienst geht es nicht selten um Leben und Tod. Allerdings ist für den reibungslosen Ablauf von Einsätzen hoher Aufwand bei Kommunikation und Dokumentation nötig. Genau hier setzt eine vom Mobile-Computing-Spezialisten Impactit entwickelte E-Health-Lösung an. Das Edocta benannte System beschleunige die Kommunikations- und Arbeitsprozesse im Rettungswesen und reduziere den bürokratischen Aufwand sowie Fehlerquellen.

Zum Einsatz kommen dabei tragbare Touchscreen-Computer, die mittels Datenfunk permanent mit der Einsatzleitstelle verbunden sind. Dadurch könnten Fahrzeuge im Notfall in Sekundenschnelle alarmiert werden. Zudem sei die Leitstelle via GPS-Ortung zu jedem Zeitpunkt über den aktuellen Standort sowie den Bereitschaftsstatus aller Rettungsfahrzeuge informiert.

"Für die Retter sind nach Alarmierung sofort alle einsatzrelevanten Daten auf dem Bildschirm ersichtlich und die Fahrer der Rettungsfahrzeuge werden durch ein integriertes Navigationssystem auf schnellstem Wege zum Einsatzort gelotst", erklärt Matthias Grünberger, Geschäftsführer Impactit. Darüber hinaus werd auch das Erfassen von Patienten- und Versicherungsdaten dank Edocta deutlich beschleunigt. "Anstatt – wie bisher – mühevoll Formulare in mehrfacher Ausführung handschriftlich auszufüllen, reicht es nun aus, die Versicherungskarte eines Patienten kurz in den mobilen Computer zu stecken. Binnen weniger Sekunden werden alle notwendigen Daten ausgelesen und via Mobilfunk verschlüsselt zur Zentrale übertragen, die den Einsatz dann mit der Krankenkasse unverzüglich abrechnen kann."

Die Bedienung direkt über den Touchscreen. "Die Einsatzkräfte bleiben dadurch jederzeit mobil und haben auch außerhalb der Rettungsfahrzeuge Zugriff auf sämtliche Daten", betont Grünberger. Ein integrierter Drucker ermögliche es darüber hinaus, Ärzten und Krankenhausbediensteten bei Übergabe eines Patienten alle notwendigen Daten "schnell und in leserlicher Form" zur Verfügung zu stellen. In Wien sei die Lösung laut dem Geschäftsführer bereits seit Dezember 2008 "erfolgreich im Einsatz". In der geplanten Endausbaustufe werden demnach "in Kürze über 250 Krankentransport- und Rettungsfahrzeuge" in Wien mit dem System ausgerüstet sein. (pi/tm)

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