Sterling Commerce deckt Schwachstellen in Geschäftsintegration auf Detail - Computerwelt

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03.04.2009 Thomas Mach

Sterling Commerce deckt Schwachstellen in Geschäftsintegration auf

Probleme bei der B2B-Infrastruktur sind vier von fünf Anwendern ein Dorn im Auge. Dennoch laufen Unternehmen Gefahr, genau hiervon betroffen zu sein.

Vier von fünf Unternehmen haben Probleme mit ihrer vorhandenen B2B-Infrastruktur – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Sterling Commerce. Im Rahmen der Studie wurden die Schwachpunkte der Integrationsstrategien von Unternehmen analysiert um die Risiken zu identifizieren, die von diesen Schwachstellen ausgehen. Demnach hätten vier von fünf der 300 befragten Unternehmen Schwierigkeiten mit ihrer aktuellen B2B-Infrastruktur. Zudem habe ein Drittel aller Firmen bei der Integration ihrer B2B-Systeme in interne Anwendungen mit Problemen zu kämpfen, betonen die Studienautoren. Dieser Trend werde sich noch verstärken, "denn Gartner prognostiziert, dass sich das Volumen beim B2B-Datenverkehr für den Zeitraum von 2008 bis 2013 verdreifachen wird", wie Dave Carmichael, Senior Product Marketing Manager bei Sterling Commerce, erklärt.

Die Studie zeige laut Carmichael, dass die europäischen Unternehmen für dieses prognostizierte Wachstum des Datenvolumens, das durch B2B-Integration verursacht wird, vergleichsweise schlecht vorbereitet seien. "Das Datenaufkommen kann je nach Marktbedingungen und Handelsbeziehungen auch noch großen Schwankungen unterliegen." Darüber hinaus würden die Ergebnisse zeigen, dass die Einbindung interner Anwendungen häufig nicht als Teil einer unternehmensweiten Integrationsstrategie verstanden werde. "Unternehmen, die über kein ganzheitliches und strategisches Konzept für B2B-Interaktionen verfügen, riskieren jedoch höhere Kosten für das Management der Supply-Chain aufgrund eines langsamen manuellen Dokumentenaustauschs mit hoher Fehleranfälligkeit."

Im Rahmen der Studie sei auch untersucht worden, "wie problemlos die IT-Abteilung eines Unternehmens relativ kleine Änderungen an den Geschäftsprozessen vornehmen kann – eine entscheidende Fähigkeit, um mit der Dynamik der heutigen Geschäftswelt Schritt zu halten". Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen schätzten indes, dass eine Prozessanpassung mindestens drei Tage dauern würde. Firmen, die dank ausgeprägter B2B-Integrationsfähigkeit über entsprechende Mechanismen und die Flexibilität verfügen, bestehende Systeme und Prozesse schnell anpassen zu können, könnten "von erheblichen Kosteneinsparungen über die gesamte Supply Chain hinweg" profitieren. So könnten sie einen Wettbewerbsvorteil lukrieren und seien "besser aufgestellt", wenn die Erholung auf den Finanzmärkten eintrete.

"Die Unternehmen wachsen und entwickeln sich. Dabei entstehen Integrationsinseln, die Brüche beim internen Austausch von Daten und entlang der Supply-Chain verursachen. Oft fehlen die Anbindungen, sodass die Unternehmen auf fehlerträchtige manuelle Prozesse zur Erfassung von Daten angewiesen sind, die unter Umständen auch noch veraltet sind. Ohne effektive B2B-Integration fehlt es grundsätzlich an Transparenz und Effizienz im gesamten Unternehmen und bei der Zusammenarbeit mit Partnern. Das wiederum hat erhebliche Auswirkungen auf die Kosten und schlägt letztendlich auf das Gesamtergebnis durch", betont Carmichael abschließend.

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