Symbiose von Design und Technik bei Z-Serie von HP Detail - Computerwelt

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08.04.2009 Alex Wolschann

Symbiose von Design und Technik bei Z-Serie von HP

Mit einem überarbeitetem Design- und Kühlkonzept hat HP die Workstation-Serie Z präsentiert. Das Innenleben kommt fast ohne Kabel und Schrauben aus.

Mit der neuen Z-Serie überarbeitet HP sein Workstation-Portfolio grundlegend. Die HP Z800, Z600 und Z400 Workstations sind mit Intel-Chip-Sätzen und Xeon-Prozessoren basierend auf der Nehalem-Architektur ausgestattet und sollen bis zu 45 Prozent weniger Platz brauchen als Modelle des Mitbewerbs. Auch der Energieverbrauch konnte gesenkt werden. Bis zu 35 Prozent können HP zufolge in den insgesamt vier verschiedenen Energiestufen von Full Operation Mode bis zum Hybernate Mode, in dem nur 0,5 Watt verbraucht werden, eingespart werden. Alle HP Workstations sind nach Gewichtsanteilen zu 90 Prozent recyclebar. Auch die Geräuschkulisse wurde adaptiert, die Kraftpakete sind deutlich leiser geworden und schnurren geradezu. Insgesamt stecken 18 Monate Entwicklungsarbeit in den drei Workstation-Modellen. Jim Zafarana, Vice President and General Manager der weltweiten Workstation Divison bezeichnete den Launch der neuen Workstation-Serie als »einen der wichtigsten der gesamten Unternehmensgeschichte.«

DESIGN VON BMW Möglich wurden diese Verbesserungen unter anderem durch das komplett neue Design, das von BMW Designworks in Kalifornien entwickelt wurde. Das Kreativteam arbeitet nicht nur für den deutschen Autobauer, auch Hersteller von Weißware über Fahrräder bis hin zu Kaffemaschinen werden bei den Designprofis vorstellig. Um Trennschärfe zu bewahren, arbeiten die Designer im IT-Business-Umfeld ausschließlich für HP.

Die Modelle der Z-Serie sind die ersten HP Workstations, die ohne Werkzeug erweitert oder gewartet werden können – von der Stromversorgung bis zum Motherboard. Das Innenleben ist modular aufgebaut: Die Komponenten lassen sich im kabelfreien Gehäuse per Hand an den richtigen Platz schieben. Das Gehäuse der Z-Serie präsentiert sich in gebürstetem Aluminium.

Durch das durchdachte Design und die effiziente Bauweise soll schon nach kurzer Zeit ein Return on Investment möglich sein. Zafarana sprach beim Launch in Los Angeles von nur einem Monat bei vielen Unternehmen. Der Erdölexplorer Schlumberger, der die Hardware schon vorab für Performance-Tests zur Verfügung gestellt bekam, profitiert eigenen Angaben zufolge von Leistungsverbesserungen zwischen 300 und 500 Prozent bei den führenden Entwicklungsprogrammen.

UNTERSCHIEDLICHE ZIELGRUPPEN Das Einsteigermodell Z400 soll durch das gute Preis/Leistungs-Verhältnis bestechen und ist in der Minimum-Konfiguration schon ab 900 Euro Ende Mai erhältlich. Während der Allrounder HP Z600 und der Leistungsträger Z800 die 5500-Prozessorserie verwenden, sind in der HP Z400 Prozessoren der W3500-Serie verbaut. Die Z400 ist die erste Workstation mit nur einem Prozessorsockel, die auf der Intel Nehalem-Prozessorarchitektur basiert. Die Z-600 verursacht einen relativ kleinen Footprint und ist ein Kompromiss aus Ökonomie und Leistung. Die Z-800 ist das Highend-Modell und somit das unumstrittene Kraftpakte im neuen Workstation Portfolio. Die Intel QuickPath-Technologie soll für zusätzliche Beschleunigung der Rechenprozesse und damit für einen weiteren Produktivitätsgewinn sorgen. Für grafische Höchstleistung können Anwender aus einem breiten Angebot an Grafikkarten von ATI und Nvidia wählen: von der Nvidia Quadro NVS 295 für professionelle 2D-Berechnungen bis hin zur ATI FirePro V7750 oder Nvidia Quadro CX für anspruchsvolle 3D-Darstellungen. Die HP Z Workstation-Serie unterstützt bis zu acht Monitore und wird optional sowohl mit 32- als auch 64-bit-Betriebssystemen ausgeliefert.

ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN Alle Modelle der Z-Serie können umfassend erweitert werden – vom Arbeitsspeicher mit DDR3-Architektur über Serial ATA- und Serial Attached SCSI-Festplatten bis hin zu externen Speicheroptionen wie eSATA- oder Bluray-Laufwerken. Die Z400 und Z600 sind mit der Quiet Fan-Technologie ausgestattet, die für das leise Arbeitsumfeld sorgt. Optional können Besitzer der Z800 und der Z400 Workstations auch ein Flüssigkühlsystem einsetzen.

Die HP Z Workstation-Serie kann ab Ende April über den Fachhandel bezogen werden. Die HP Z400 und die Z600 Workstations sind dann in speziellen Konfigurationen um 1.380 Euro beziehungsweise um 1.720 Euro erhältlich, während die HP Z800 um 2.680 Euro verfügbar ist. Eine individuelle Konfiguration ist ab Ende Mai möglich.

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