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03.09.2012 :: Printausgabe 18/2012 :: Wolfgang Franz +Premium Content

Krankenhausinformationssystem in der Arztkitteltasche

Innovative App für die mobile Dokumentation im Krankenhaus.

© © Systema





Behandlungserfolge im Krankenhaus stützen sich auf eine gut geführte, strukturierte und zentrale Dokumentation. Dazu braucht es eine flexible, klinische Dokumentationslösung, die mehr als nur die herkömmliche Erfassung von Daten bietet. Sei es der Zugriff auf Vitalwerte oder der Überblick auf verordnete Medikamente – die Anforderungen an ein klinisches Informationssystem bedingen Flexibilität, Unabhängigkeit und Mobilität im Krankenhausumfeld. Denn der Arzt ist ein echter »mobile Worker«.

Die neue mobile Anwendung Mio (Mobile Information Organizer) wurde von Systema – Österreichs Spezialist für medizinische Software – auf den Markt gebracht, um dem Arzt unabhängig von seinem Aufenthaltsort im Krankenhaus alle relevanten Patientendaten auf seinem Weg durch das Spital mitzugeben. »Unser Ziel ist, eine voll integrierte Echtzeitlösung bereitzustellen, die den Arzt im täglichen Tun tatsächlich unterstützt«, sagt Willi Salomon, Geschäftsführer von Systema.

Mio ist eine komfortable mobile Lösung, die zu jeder Zeit und an jedem Ort im Krankenhaus Zugang zu medizinischen Informationen bietet. Auf Basis von Google Android ersetzt Mio zwar kein Krankenhausinformationssystem (KIS), jedoch bringt es für den Arzt die für ihn relevanten auserwählten Informationen des Patientenakts auf sein mobiles Gerät. So kann der Arzt mit seinem Smartphone einfach nach Patienten suchen – entweder direkt aus dem zentralen KIS heraus, über einen Barcode-Scan, aus der Stationsübersicht oder durch Eingabe des Patientennamens – dazu Diktate und Wundbilder aufnehmen, zum Patientenakt speichern oder zur entsprechenden Bearbeitung weiterleiten. Vor allem das mobile Diktat gibt dem Arzt die Möglichkeit, direkt am Ort des Geschehens zu dokumentieren. Wundbilder werden im direkten Patientenkontext aufgenommen und reduzieren somit die Fehlerquelle der manuellen Zuordnung. Mit der Einsicht in die aktuelle Medikation und allzeitigem Zugriff auf aktuelle Vitalparameter kann der Arzt auch ohne Papier-Fieberkurve stets den Zustand des Patienten abrufen und gegebenenfalls agieren. Die umfangreichen Funktionen sind dabei nahtlos in die gewohnte Arbeitsumgebung des KIS integriert. 

Handhabung und Funktionsweise unterstützen moderne Smartphones und sind mit einer App vergleichbar – Mio ist sozusagen »die App für die mobile Dokumentation im Krankenhaus.« 

In punkto Sicherheit gibt es laut Anbieter eine Reihe an konfigurierbaren Vorkehrungen, die die Daten sicher verschlüsseln und somit vor unerlaubten Zugriffen schützen. Entscheidend ist die Eingabe und Anzeige von Daten aus dem KIS direkt am Ort des Geschehens, dem sogenannten Point of Care, was für den Arzt zeitliche und örtliche Unabhängigkeit in der Dokumentation bedeutet. Folglich bleibt mehr Zeit für die Kernaufgaben: Die Betreuung der Patienten. »Mio ist nicht irgendeine mobile Applikation, die dem Arzt im Krankenhaus das Leben erleichtert. Das Besondere an der Lösung ist nicht die App selbst, sondern der Nutzen auf der Anwendung und das große Unsichtbare im ­Hintergrund: Es ist die Mobilisierung unserer zentralen KIS-Lösungen Mpa (Medical Process Assistant) und der globalen CGM-Lösung G3 Systema, in denen jahrzehntelange Prozess- und Workflowerfahrung stecken. Und genau hier ist Systema in Österreich unschlagbar«, sagt Salomon stolz. (su)

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