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09.10.2012 Rudolf Felser

VMware erweitert Cloud-Management

Zum Start der VMworld Europe 2012 präsentiert VMware ein Update seines Cloud Management-Portfolios, das eine Optimierung der Management-Produkte der kürzlich eingeführten VMware vCloud Suite bringen soll.

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Mit dem VMware vCloud Automation Center 5.1 stellt VMware einen Neuzugang bei den Management-Komponenten in der VMware vCloud Suite vor. Ziel ist es, das Management in physischen, virtuellen und Cloud-Umgebungen zu vereinfachen und zu automatisieren und der IT gleichzeitig die Steuerung multipler, heterogener Clouds zu ermöglichen. Es basiert auf DynamicOps, das im July 2012 von VMware übernommen wurde, fungiert als Service-Regulator und ermöglicht eine richtlinienbasierende Bereitstellung über VMware-basierende private und öffentliche Clouds, physische Infrastrukturen, multiple Hypervisoren und Amazon Web Services hinweg.

Über ein Self-Service-Portal – im Grunde eine Cloud-übergreifende Konsole – erlaubt das vCloud Automation Center autorisierten Administratoren, Entwicklern oder geschäftlichen Nutzern neue IT-Services anzufordern oder bestehende Ressourcen zu verwalten. VMware vCloud Automation Center 5.1 fügt sich in den VMware vCloud Director ein und gibt dem Kunden die Möglichkeit virtuelle Rechenzentren zu nutzen, die Software-defined Services der VMware vCloud Suite umfassen. vCloud Automation Center 5.1 fügt sich zudem in den vCenter Orchestrator ein und automatisiert IT-Prozessabläufe von VMware und kundenspezifisch bereits existierenden Management-Tools und -Prozessen.

Mit dem vFabric Application Director soll die Art und Weise wie Nutzer mehrschichtige Anwendungen in verschiedenen Clouds entwickeln und anwenden, standardisiert und beschleunigt werden. Dies erfolgt durch so genannte "easy-to-create"-Blueprints mit standardisierten Betriebssystem- und Middleware-Komponenten. Obwohl der vFabric Application Director 5.0 für VMware vCloud Suite-basierende Clouds optimiert ist, soll es möglich sein, die gleichen Blueprints zu verwenden um Anwendungen über verschiedene virtuelle und hybride Cloud-Infrastrukturen hinweg zu nutzen, einschließlich Amazon EC2. Mit dieser Version erweitert VMware die vFabric Applikation Director Anwendungsunterstützung sowohl durch alle Microsoft-packaged Applikationen (Exchange, SQL Server, SharePoint), also auch Kunden-spezifische Anwendungen (Java, .Net, Ruby on Rails).

Die vCenter Operations Management Suite setzt Analyse-Methoden für integrierte Leistungs-, Kapazitäts- und Konfigurations-Verwaltung ein. Kunden sollen so laut VMwar erfahren, wie sie proaktiv Service Levels in Hybrid Cloud-Umgebungen ermöglichen können. VMware vCenter Operations Management Suite 5.6 enthält zudem VMware vFabric Hyperic Applicationlevel Monitoring, um Kunden die proaktive Verwaltung geschäftskritische Anwendungen zu ermöglichen, einschließlich Microsoft SQL Server, Exchange, SharePoint, Windows OS sowie Oracle-Datenbanken und Java-Applikationen.

Der VMware vCloud Connector dient als Brücke für den Transfer von VMs und Anwendungen über vSphere und vCloud Director Private Cloud-Umgebungen als auch in Public Clouds von VMware vCloud Service Providern. Die Verbesserungen in vCloud Connector 2.0 sollen helfen, sowohl Netzwerk- als auch Workload-Kataloge über hybride Cloud-Umgebungen zu erweitern, ohne die Netzwerke oder Einstellungen neu konfigurieren zu müssen, wenn Workloads verschoben werden. Örtlich verteilten Teams bietet der vCloud Connector die Möglichkeit, ihre Entwicklungensaufwände zu koordinieren, indem jedes Mitglied einen eigenensynchronisierten Workload-Katalog erhält, der die gesamte Cloud-Umgebung umfasst.

VMWARE IT BUSINESS MANAGEMENT SUITE 7.5
Da die strategische Wichtigkeit von Cloud Computing steigt, benötigt die IT Lösungen, welche die Cloud durch Messung der Leistung und Kosten über die gesamten Cloud-Services hinweg effektiv verwalten. Dazu gehören sowohl Infrastruktur, als auch Anwendungen und End-User Computing. Die VMware IT Business Management Suite verspricht den Anwendern einen transparenten Einblick in Kosten, Qualität und Wert ihrer Cloud-Services und setzt dies mit allen IT-Aktivitäten in Kontext. Gleichzeitig werden Fakten-basierende Entscheidungen auf die Unternehmensziele abgestimmt und schlussendlich Kunden die Möglichkeit gegeben, als Broker für IT-Services zu agieren. Jetzt führt VMware die IT Business Management Suite 7.5 mit einem neuen IT-Benchmarking Modul ein, dass über mehr als 3.500 Messwerte für 18 Domains verfügt. Unternehmen wird so ermöglicht, ihre Leistung mit Werten von Peers zu vergleichen. VMware IT Business Management Suite 7.5 enthält zudem Verbesserungen der IT-Finance Manager-Möglichlichkeiten, die Budget-Prozesse weiter automatisieren und straffen.

Die aktualisierte Cloud Management Suite wird voraussichtlich in Q4 2012 verfügbar sein. VMware vCloud Automation Center 5.1, VMware vCloud Connector 2.0, VMware vCenter Operations Management Suite 5.6 und vFabric Application Director 5.0 werden in die VMware vCloud Suite integriert. Diese ist per Prozessor ohne Core-, vRAM- oder VM-Anzahl-Limit lizensiert. Preise starten ab rund 5.000 Dollar pro Prozessor. (pi)

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