DRF Luftrettung fliegt auf Workspace Management Lösung von Matrix42 DRF Luftrettung fliegt auf Workspace Management Lösung von Matrix42 - Computerwelt

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15.09.2014 pi/Rudolf Felser

DRF Luftrettung fliegt auf Workspace Management Lösung von Matrix42

Die DRF Luftrettung setzt die gesamte Workspace Management Lösung von Matrix42 ein. Das Besondere daran: iPads dienen als Electronic Flight Bags und ersetzen in Kombination mit der Matrix42 Mobile Lösung die Flughandbücher, die die Piloten bislang in Papierform mitführen mussten. Damit hat die DRF Luftrettung zwei sehr wichtige Ziele erreicht: Einerseits die Reduktion von Gewicht und Platzbedarf im Hubschrauber bzw. Ambulanzflugzeug. Andererseits die Möglichkeit, die Handbücher schnell und automatisiert aktualisieren zu können.

Die Piloten müssen jetzt kein Papier mehr mitnehmen - das spart 35 kg.

Die Piloten müssen jetzt kein Papier mehr mitnehmen - das spart 35 kg.

© DRF Luftrettung - Maike Gloeckner

Die Piloten der DRF Luftrettung müssen laut gesetzlichen Vorgaben sämtliche Flughandbücher und Bedienungsanleitungen, etwa für die medizinischen Systeme an Bord, mitführen, um sie im Bedarfsfall griffbereit zu haben. In der Vergangenheit waren diese Unterlagen nur in Papierform vorhanden. Gab es Aktualisierungen wurden die entsprechenden Seiten händisch ausgetauscht. Um den zeitaufwändigen Aktualisierungsprozess zu verbessern und gleichzeitig Gewicht und Platz im Ambulanzflugzeug einzusparen, entschied die DRF Luftrettung, auf Electronic Flight Bags (EFB) mit iPads umzustellen. Diese iPads sind zusätzlich zu den vom Hersteller installierten Apps mit allen für den Flugbetrieb notwendigen Informationen ausgestattet. So etwa mit dem Flugbetriebshandbuch, mit dem das Abfluggewicht errechnet werden kann, dem Flugkartenmaterial sowie mit Programmen wie Taschenrechner, Währungsrechner, Skype oder zum Beispiel einer Nachrichten-App für aktuellste Meldungen aus aller Welt. Vor jedem Flug aktualisieren die Piloten die Daten des EFBs. So zeigt die App an, ob inzwischen Karten in neuerer Version vorliegen. Der Pilot bestätigt die Revision der Karten und die Aktualisierung läuft dann automatisch, wenn eine entsprechende Berechtigung vorhanden ist.

Mit der Umstellung auf EFBs gelang der DRF Luftrettung die Einsparung von 35 kg Gewicht und damit einhergehend eine Reduktion des Kerosinverbrauchs. Harald Brendel, IT-Leiter bei der DRF Luftrettung: "Wir mussten zwar einen feuerfesten Behälter anschaffen, in dem das iPad im Brandfall isoliert werden kann, um alle Sicherheitsauflagen zu erfüllen, aber letztlich ist es uns gelungen, alle Freigaben zu bekommen. Die automatisierte Aktualisierung erspart den Piloten, die teilweise mit einem Vorlauf von zwei, drei Stunden weltweite Einsätze fliegen müssen, viel Arbeit."

Im nächsten Schritt entschied sich die DRF Luftrettung, die gesamte Workspace Management Lösung von Matrix42, wie bereits zuvor in Zusammenarbeit mit dem Matrix42 Platinum Partner TAP Desktop Solutions, einzuführen. "Die Arbeitsplatzverwaltung basierte bei uns auf mehreren Einzel-Lösungen, die es nicht erlaubten, Arbeitsplätze umfassend zu administrieren. Auch das Support-System sowie eigenentwickelte Tools für den Bereich Anwenderbetreuung wurden mit hohem Aufwand – etwa im Bereich Ticket-Dispatching – betrieben. Ein System zur Softwareverteilung war nicht vorhanden. Im Help Desk Bereich hatten wir eine Lotus Notes Lösung, die unseren Anforderungen nicht mehr genügte. Jetzt haben wir eine umfassende, integrierte und saubere Lösung für alle 363 Mitarbeiter an unseren 30 Standorten", sagt Brendel.

KOMPLETTE ÜBERSICHT
Die IT hat nun eine umfassende Übersicht über alle Geräte ihrer Anwender und damit einhergehend Vorteile bei der Ticketbearbeitung sowie einen besseren Kostenüberblick. Zudem wird die IT durch das Self-Service-Portal, das rund 110 Dienste anbietet, entlastet, da die Anwender hier mit Hilfe der darin enthaltenen Wissensdatenbank Informationen und Hilfestellungen bekommen können. Der hohe Automatisierungsgrad der Lösung spart Zeit und Geld, gleichzeitig ermöglicht das inkludierte Lizenzmanagement die Auditfähigkeit der DRF Luftrettung und schafft Vorteile in der Kostenkontrolle. Nicht zuletzt gewinnt die IT durch ein zuverlässiges System, schnelle Reaktionszeiten und Service-Angebote ein positives Außenbild und höhere Akzeptanz. Brendel: "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Projekt. Die Entscheidung für Matrix42 und damit für ein in Deutschland entwickeltes Produkt sowie die Umsetzung mit den Experten der TAP, die unsere Anforderungen und Prozesse sehr gut verstanden haben, auch für individuelle Anforderungen pfiffige Lösungen ausarbeiten und Prozessoptimierungen mit uns gemeinsam erarbeiten, hat sich gelohnt."

Indes denken die Experten der DRF Luftrettung bereits an nächste Optimierungsschritte. Im Bereich Mobile Device Management etwa sollen die mobilen Endgeräte künftig nicht nur gesichert und die Daten sicher und automatisch übermittelt, sondern auch die Verwaltung der Geräte selbst verbessert werden. Durch das professionelle Assetmanagement kann die DRF Luftrettung nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Übersicht über die Gerätezuordnung zu Anwendern und über vertragliche Gerätewechsel erhöhen. Darüber hinaus sollen die Mobilfunkkosten der DRF Luftrettung mit Hilfe der Lösung und eines Add-ons von TAP kontrolliert werden, um Einsparpotenziale erkennen und nutzen zu können.

"Bei der DRF Luftrettung galt es zwar einerseits, sehr spezifische Anforderungen zu erfüllen, andererseits sind Bereiche wie Asset-, Lizenz- und Patch Management sowie das Mobile Device Management Themen, mit denen sich nahezu jede IT-Abteilung auseinandersetzt. Insofern ist die Lösung bei DRF Luftrettung ein ausgezeichnetes Beispiel, wie diese Herausforderungen mit optimalen Lösungen gemeistert werden können", sagt Markus Baumann, VP Sales EMEA bei Matrix42. (pi)

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