DSAG-Umfrage 2014 zum Thema Support und Wartung bei SAP DSAG-Umfrage 2014 zum Thema Support und Wartung bei SAP - Computerwelt

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05.08.2014 Rudolf Felser/pi

DSAG-Umfrage 2014 zum Thema Support und Wartung bei SAP

Die Nutzung von Standard Support und Enterprise Support hält sich im deutschsprachigen Raum weiterhin fast die Waage, Österreich weicht davon etwas ab.

© Rudolf Felser

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V. hat im Frühjahr ihre Mitglieder zum Themenbereich Wartung/Service & Support befragt. Bei der Umfrage wurden CIOs, CCC-Leiter und Mitarbeiter in Support-Organisationen aus DSAG-Mitgliedsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im April/Mai 2014 befragt. 389 Personen nahmen an der Online-Umfrage teil, 30 davon aus Österreich.

Zentrale Ergebnisse sind: Die Nutzung von Standard Support und Enterprise Support hält sich im deutschsprachigen Raum weiterhin fast die Waage. Betrachtet man die Länder einzeln, weicht Österreich ab. Beim Enterprise Support bedarf es noch mehr Aufklärungsarbeit. DSAG-Mitglieder sind größtenteils auf dem neuesten Stand mit ihren ERP-Systemen. Über die Hälfte nutzt die aktuellsten Versionen der Enhancement Packages.

Das Verhältnis zwischen Standard Support und Enterprise Support ist, wie schon in den vergangenen Jahren, nahezu ausgeglichen. Österreich weicht hier ab mit einem deutlich stärkeren Einsatz des Enterprise Support. "Meines Erachtens ist die Tatsache, dass der überwiegende Teil der österreichischen Befragten den Enterprise Support gewählt hat, darin begründet, dass der Nutzen der Services dieses Wartungsmodells unter den DSAG-Mitgliedern in Österreich immer besser bekannt wird", erläutert Manfred Ofner, Vertreter Österreichs im DSAG-CIO-Beirat.

Und Wolfgang Honold, DSAG-Vorstand Österreich ergänzt: "Eine einheitliche Wartungsvertragssituation macht die ohnedies sehr komplexe SAP-Lizenzsituation einfacher oder zumindest nicht noch komplizierter. Diesen Status Quo scheinen die österreichischen DSAG-Mitglieder besonders zu schätzen."

WIE AKTUELL SIND DIE SYSTEME?
Neben den Fragen zur Wartung wurden Informationen zum Stand der Softwaresysteme erhoben. Über zwei Drittel der befragten Support-Experten in DACH haben für ihr SAP ERP 6.0 ein Enhancement Package technisch eingespielt. Über die Hälfte nutzt die aktuellsten Versionen, also die Erweiterungspakete 6 und 7. Das Einspielen von Enhancement Packages kommt nach Ansicht von Manfred Ofner auch bei den österreichischen DSAG-Mitgliedern immer besser in Schwung. In Sachen Business Functions, mit denen SAP funktionale Neuerungen oder Erweiterungen zur Verfügung stellt, setzen Anwender hauptsächlich auf kostenlose Funktionen, ein geringer Anteil auf kostenpflichtige. Noch eher schleppend beurteilt Manfred Ofner die Aktivierung der Business-Funktionen in Österreich. "Das könnte damit zusammenhängen, dass die Erwartung noch weit verbreitet ist, die entsprechenden Leistungen im Sinne der funktionalen Verbesserungen würden kostenlos geliefert. Was eben nicht durchgängig der Fall ist".

GESETZLICHE ANFORDERUNGEN

Hinsichtlich gesetzlicher Änderungen, die von SAP laut Wartungsvertrag ohne Zusatzkosten im Standard angepasst werden müssen, zeichnet die Umfrage ein weitestgehend positives Bild. 154 Befragte in DACH sind der Meinung, SAP komme ihrer Pflicht bei gesetzlichen Änderungen nach. 60 sind eher unzufrieden, 66 sind neutral. Ein Drittel der Befragten konnte keine Angabe bei dieser Frage machen. Die österreichische Sicht der Dinge erläutert Manfred Ofner: "Werden gesetzliche Änderungen gleich eingebaut und grafische Verbesserungen wie SAP Fiori von Anfang an kostenlos angeboten, wirkt dies kundenfreundlicher und smarter." Die DSAG setzt sich weiterhin dafür ein, dass die nachhaltige Softwarepflege der Lösungen im Rahmen der Standardwartung, und damit u.a. die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen für alle Releases in der Mainstream Maintenance, gewährleistet sein muss.

Das Fazit von DSAG-Vorstand Andreas Oczko verspricht arbeitsreiche Wochen und Monate: "Die Umfrage zeigt deutlich, bei welchen SAP-Themen wir im Sinne der Anwender bereits Einfluss nehmen konnten. Auf der anderen Seite lässt sich daraus ableiten, wo SAP noch nachlegen sollte. Wir stehen für die Zusammenarbeit bereit!" (pi)

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