CeBIT 2015: Das ERP-System der Zukunft CeBIT 2015: Das ERP-System der Zukunft - Computerwelt

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18.02.2015 pi

CeBIT 2015: Das ERP-System der Zukunft

"Mit ERP die Zukunft gestalten" ist das diesjährige Motto des ERP-Forums auf der CeBIT.

© Mathias Rosenthal - Fotolia.com

Von ERP-Lösungen wird heutzutage unter anderem erwartet, dass sie flexibel, aktiv und anpassungsfähig auf veränderliche Rahmenbedingungen und Störungen reagieren können. Was ist heute in dieser Hinsicht schon möglich, welche Potenziale birgt das "ERP der Gegenwart” und welche Entwicklungsschritte bringen Unternehmen dem "ERP der Zukunft” näher? Diese und andere Fragen erörtern Software-Anbieter und Software-Anwender sowie unabhängige Software-Experten in Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen auf dem ERP-Forum in Halle 5 (Stand F04) der CeBIT. Bei der Programmgestaltung wurde die Trovarit AG, die das ERP-Forum seit einigen Jahren im Auftrag der Deutschen Messe organisiert, vom Bitkom-Arbeitskreis ERP und vom VDMA tatkräftig unterstützt.

So startet das ERP-Forum am Montag (16.03.) mit dem Thema: "Wirtschaftlichkeit & Compliance im ERP-Management". Business Software aus der Cloud oder Software-as-a-Service sind Begriffe, die seit einigen Jahren die Trends im Software-Markt mitbestimmen. Dabei handelt es sich um moderne Bereitstellungs- und Abrechnungsmodelle, die dazu beitragen können, den ERP-Betrieb flexibler und effizienter zu gestalten. Rechtliche Fragen, die vor allem den Datenschutz und die Datensicherheit betreffen, rücken das Konzept Business Software aus der Cloud immer wieder in ein negatives Licht. Die Podiumsdiskussion "Sichere Daten im Kontext von Industrie 4.0 –frommer Wunsch oder Wirklichkeit?" diskutiert beispielsweise die Anforderungen an die Sicherheit der Daten im Zeitalter der umfassenden Vernetzung. Insbesondere der ständige Austausch von Daten  im Kontext von Industrie 4.0 birgt die Gefahr von Sicherheitslücken. Das Thema Sicherheit gewinnt an Bedeutung, je flächendeckender Industrie 4.0 umgesetzt wird.

Ein Praxisthema steht am Dienstag (17.03.) auf dem Programm: "Mit ERP die Zukunft gestalten". Wie sieht das ERP der Zukunft aus? Industrie 4.0, Multi-Channel-Strategien, Smart Services oder auch die "App-lification" von Business Software: Selbst die nicht mehr allzu ferne Zukunft stellt ganz neue Anforderungen an die Unterstützung durch ERP-Systeme und lässt damit auch deren Komplexität wachsen. So beschäftigt sich Dirk Bingler, Vorsitzender des BITKOM Arbeitskreises ERP, beispielsweise in seiner Keynote "Wie Industrie 4.0 die Zukunft von ERP gestaltet – Neue Enterprise Netzwerke für digitalisierte Geschäftsprozesse" mit dem Einfluss der zunehmenden "Vernetzung" auf die Funktion, Rolle und Architektur von ERP-Systemen.  

Am Mittwoch widmen sich die Referenten dem Thema "Unternehmensnavigation mit ERP". Ein Unternehmen zu navigieren bedeutet, es an ein Ziel zu führen. Dies setzt voraus, dass man seine aktuelle Position kennt und daran ausgerichtet einen Kurs wählt, der Unternehmen und Mannschaft gleichermaßen weiterbringt. Gerade in Zeiten, in denen die globale Öffnung der Märkte nicht nur bei den größeren Konzernen vermehrt zur Internationalisierung führt, wird es immer schwieriger, das gemeinsame Ziel, über alle Standorte hinweg, im Blick zu behalten. Peter Treutlein von der Trovarit AG beleuchtet in seinem Vortrag "Spiel ohne Grenzen – Internationale ERP-Projekte" die Probleme, die sich für ERP-Anwender und -Anbieter ergeben, wenn das Unternehmen über die Landesgrenzen hinausgeht.

Am Donnerstag (19.03.) setzen sich die Referenten auf dem ERP-Forum mit dem Thema "Den ERP-Nutzen maximieren" auseinander. In vielen mittelständischen Unternehmen herrscht immer noch der Irrglaube vor, dass mit der bloßen Einführung einer neuen ERP-Lösung alle geschäftsinternen Probleme ein für allemal vom Tisch sind. Doch weit gefehlt: Wenn eine ERP-Lösung die Unternehmensprozesse bestmöglich unterstützen soll, dann müssen diese Prozesse im Vorfeld definiert werden, damit die daraus resultierenden Anforderungen an die neue ERP-Lösung auch im Lastenheft formuliert werden können. Thomas Oberländer von der Cerpos GmbH erläutert in seinem Vortrag "Potentiale und Voraussetzungen für die Maximierung des ERP-Nutzens in Produktions- und Handelsunternehmen" wie Unternehmen auch nach der ERP-Einführung ihr Ziel, das Potential der neuen Lösung bestmöglich auszuschöpfen, im Blick behalten können.

Das ERP-Forum schließt seine Vortragsreihe am Freitag mit dem Thema "Prognosefähig durch ERP". Bestellungen aufnehmen und einem Vorgang zuweisen, Rechnungen erfassen und anhand anderer Dokumente überprüfen, Kundenanfragen oder aufwendige Projektunterlagen bearbeiten und organisieren – all diese betrieblichen Abläufe erzeugen eine zunehmende Daten- und Informationsflut. Diese Daten zu pflegen und für alle Beteiligten nutzbar zu machen ist für das Unternehmen von Heute enorm wichtig. Matthias Knapp von knapp:consult erklärt in seinem Vortrag "Datenqualität im Unternehmen – Chancen, Risiken und Handlungsempfehlungen" wie ein erfolgreiches Datenmanagement nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen kann. (pi)

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