eNVenta ERP 3.0: Fokus auf die Warenwirtschaft eNVenta ERP 3.0: Fokus auf die Warenwirtschaft - Computerwelt

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27.03.2012 pi/Rudolf Felser

eNVenta ERP 3.0: Fokus auf die Warenwirtschaft

Das Softwarehaus Nissen & Velten startet im April 2012 den Roll-out von eNVenta ERP 3.0 mit der Auslieferung an ausgewählte Pilotkunden.

Das südbadische Softwarehaus Nissen & Velten liefert die neue Version 3.0 seiner Unternehmenssoftware eNVenta ERP ab April 2012 an ausgewählte Pilotkunden aus. Anschließend startet der allgemeine Roll-out des bislang umfangreichsten Updates der ERP-Software, die auf der .NET-Technologie von Microsoft basiert. Für das aktuelle Release hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge fast alle Module der Software überarbeitet und den Funktionsumfang weiter ausgebaut. Das Handling von Stammdaten wurde vom Hersteller durch neue Import-Tools und Bearbeitungsroutinen stark vereinfacht. Umfangreiche neue Funktionalitäten sind in den Bereichen Einkauf, Verkauf, E-Commerce Finanzbuchhaltung und Logistik realisiert worden. Auch die Bildschirmdarstellung hat Nissen & Velten weiterentwickelt: Alternativ zum bislang ausgelieferten "Steel"-Design können die Anwenderfirmen mit dem Theme-Manager nun auch das neue, hellblaue "Sky"-Design von eNVenta ERP auswählen.

In der Version 3.0 von eNVenta ERP ist ein optimiertes Werkzeug zum Import von Artikelstammdaten und Konditionen enthalten. Damit können Handelsunternehmen die Produktdaten von Herstellern, Handelsplattformen und Verbänden in das ERP-System importieren. Das Handling von umfangreichen Datensätzen, die zum Teil die Größenordnung von 100.000 Artikeln übertreffen, wird durch Routinen unterstützt. eNVenta ERP zeigt dabei etwa nur die Artikeldaten an, die sich gegenüber dem vorhandenen Datenbestand verändert haben. So kann der Sachbearbeiter diese mit geringem Aufwand überprüfen und gegebenenfalls auch korrigieren.

Durch die nahtlose Integration des Moduls E-Commerce in das Gesamtsystem sehen die Kunden nach der Anmeldung im Webshop nicht nur ihre individuellen Preise und Konditionen, sondern haben auch Zugriff auf alle ihre Bestellungen, Retouren und Aufträge mit dem jeweiligen Status. Sehen können die Kunden auch die Lagerbestände in Echtzeit. Zugänglich sind darüber hinaus alle Belege sowie die relevanten Produktdatenblätter und Herkunftszeugnisse. Funktionen für das Produktdatenmanagement vereinfachen die Pflege des Webshops.

Bislang konnten Anwender mit dem Modul Einkauf schon automatisch bestellen und die Lagerbestände optimieren. Diese Funktionalitäten sind in Version 3.0 verfeinert worden. Ermittelte eNVenta ERP die Bestellvorschläge bislang über Nacht, so gibt es jetzt einen fortwährend aktualisierten permanenten Bestellvorschlag. Der Vorteil besteht darin, dass auch kurzfristig eingehende größere Bestellungen bei der Bedarfsplanung "just-in-time" berücksichtigt werden.

Die in eNVenta ERP 3.0 realisierte Rechnungsprüfung erleichtert Unternehmen mit einem mehrstufigen Workflow eine lückenlose Prüfung. So können beispielsweise Sachbearbeiter Rechnungen auf Positionsebene freigeben, bevor die Gesamtrechnung genehmigt und anschließend die Freigabe der Finanzbuchhaltung erteilt wird.

Zu den Neuheiten im der Finanzbuchhaltung zählen auch Funktionaltäten, welche Anwenderfirmen vor Zahlungsausfällen schützen sollen. So gibt die Kundenbonitätsliste dem Vertrieb übersichtliche Informationen über Auftragssumme, offene Posten und das Kreditlimit des Kunden. Neben einem Standard-Kreditlimit, können Kunden nun auch projektbezogene Kreditlimits zugeordnet werden, beispielsweise für ein Bauprojekt. Neu ist auch die Sicherheiten-Verwaltung. Bei Zahlungsschwierigkeiten oder zur Kreditsicherung können Kunden Sicherheiten, wie Kfz-Briefe, Bürgschaften oder Garantien hinterlegen, über die in der Sicherheiten-Verwaltung Buch geführt wird.

Die Funktion Clientside Customizing, mit der eNVenta-Anwender bislang schon Masken und Felder anpassen konnten, wurde erweitert. Sie erlaubt nun, je nach Dateninhalt, die kontextbezogene Festlegung von "Muss-Feldern", die farbliche Markierung relevanter Felder oder auch das Ausblenden von im Kontext nicht benötigten Feldern der Bildschirmmaske. Auf diese Weise können Sachbearbeiter sicher durch einen Geschäftsprozess geführt werden. (pi)

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