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20.04.2012 Tanja Hossfeld*

Gastkommentar: In vier Schritten zur passenden ERP-Software

Bevor man mit den Profis spricht, kann man mit den folgenden vier Fragen wichtige Grundlagen für die Auswahl abklopfen.

© Infor

Zahlreiche Beratungsfirmen, Analysten und Online-Plattformen bieten vor allem mittelständischen Unternehmen Hilfe bei der Auswahl des passenden ERP-Systems an. Bevor man mit den Profis spricht, kann man mit den folgenden vier Fragen wichtige Grundlagen für die Auswahl abklopfen. 

1. Welche Geschäftsziele wollen Sie erreichen – richten Sie Ihre ERP-Strategie daran aus!

Simpel – aber nicht zu unterschätzen: Nur wer genau weiß, was sein Geschäft antreibt, kann die richtige Software dazu finden. Sind die Geschäftsziele klar definiert, lässt sich abgleichen, welche Prozesse effizienter laufen müssten. Daraus leitet sich dann ab, welche Initiativen zur Verbesserungen angestoßen werden sollten – und was der Funktionsumfang des ERP-Systems bieten muss.

2. Was muss die ERP-Software leisten – setzen Sie Prioritäten!

Nach einer Aberdeen Group-Studie von 2011 sind Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit die zwei wichtigsten Auswahlkriterien für ein ERP-System. Hier bieten sich industriespezifische Applikationen an, die den individuellen Anpassungsaufwand minimieren und so künftige Upgrades erleichtern. Für einfache Handhabe arbeiten moderne Applikationen mit Mash-ups, die rollenbasierte Informationen auf einem übersichtlichen Dashboard zusammenführen. Hier kommt ein weiterer wichtiger Faktor ins Spiel: Die ERP-Software muss sich mit anderen bestehenden Systemen verknüpfen lassen. Bestenfalls liefert der ERP-Anbieter gleich eine integrierte Middleware mit. 

3. Wie viel Budget steht insgesamt zur Verfügung – kalkulieren Sie die Gesamtbetriebskosten!

Die Aberdeen Group definiert Gesamtbetriebskosten als die Summe der Kosten für Arbeitsaufwand und Ressourcen, Implementierung, Softwarelizenzen, Integration, Wartung und Support. Wichtig ist auch, dass die Einzelbestandteil in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. 

4. Wer bietet was – sondieren Sie den Markt, um den richtigen Anbieter zu finden!

Bei der Auswahl gilt es, über den Implementierungszeitraum hinweg zu denken: Welche Tools und Ressourcen bietet ein Unternehmen, um im Anwendungsalltag erfolgreich zu sein? Gibt es beispielsweise Application Management Services (AMS), um sich bei der Betreuung des Systems helfen zu lassen? Ein ERP-System ist eine Investition für viele Jahre – folglich sollte ein Anbieter eine Vorstellung von künftigen Trends und eine passende Roadmap haben: Kann man die Applikation von unterwegs auf mobilen Endgeräten nutzen, gibt es Austauschplattformen wie Social Networks innerhalb der Lösung?

* Tanja Hossfeld ist Manager Corporate PR EMEA von Infor.

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