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09.02.2010 Rudolf Felser

FWI macht ARA-System effizienter

Das Sammel- und Verwertungssystem der ARA sorgt dafür, dass Österreich seinen Müll entsorgen kann. Um die Prozesse effizienter zu machen, führt FWI gemeinsam mit der ARA IT-Tochter Netman Microsoft Dynamics AX ein.

Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist die zentrale Anlaufstelle der österreichischen Wirtschaft in allen Fragen zur Verpackungssammlung und -verwertung. Das 1993 gegründete Non-Profit-Unternehmen, das im Eigentum der von der Verpackungsverordnung betroffenen Wirtschaft steht, organisiert nicht nur die Sammlung und Verwertung von Verpackungen, sondern regelt auch die Einhebung, Verwaltung und Verteilung der Lizenzeinnahmen von den rund 15.000 Vertragspartnern.

Die ARA hat ihren Unternehmenssitz in Wien und kooperiert mit mehr als 600 Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen, Abfallwirtschaftsverbänden und Gemeinden. Gemeinsam stellen sie in ganz Österreich das eigenen Angaben zufolge "weltweit dichteste und bequemste Netzwerk zur effizienten und kostengerechten Sammlung und Verwertung von gebrauchten Verpackungen" zur Verfügung. Dadurch ist es möglich, dass jeder Österreicher jährlich jeweils rund 90 Kilogramm an gebrauchten Verpackungen sammelt. Im Jahr 2009 hat die ARA insgesamt rund 813.000 Tonnen Verpackungsabfälle erfasst und 760.000 Tonnen der Verwertung zugeführt.

DIE HERAUSFORDERUNG Im Jahr 2008 erfolgten bei der ARA eine Reihe von Umstrukturierungsmaßnahmen im Zuge von Firmenfusionierungen. Vor diesem Hintergrund galt es, das Datenmanagement grundlegend anzupassen und die damit verbundenen Geschäftsprozesse zu optimieren. Dafür wurde ein professioneller und zuverlässiger IT-Partner gesucht. FWI Information Technology punktete mit jahrelanger Erfahrung, technischer Expertise und Branchen-Know-how in der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Das für die Umsetzung dieses Auftrags notwendige ARA-spezifische Wissen sicherte sich FWI durch die Kooperation mit der ARA IT-Tochter Netman.

Der Großauftrag für FWI besteht darin, eine gesamtheitliche, integrierte ERP-Lösung auf Basis Microsoft Dynamics AX einzuführen, die perfekt auf die Herausforderungen der ARA zugeschnitten ist. Damit werden die Unternehmensprozesse, Analysen und Berichte im Produktionsbereich vereinheitlicht und durch automatisierte Workflows beschleunigt und optimiert. Dabei muss das System aber auch flexibel sein, um bei rechtlichen Änderungen (Abfallwirtschaftsgesetz, Verpackungsverordnung) rasch adaptiert werden zu können.

DIE LÖSUNG Die von FWI angebotene ERP-Lösung basiert auf der IT-Architektur von Microsoft und deckt schon im Standard die Bereiche Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Lager und Logistik ab. Zusätzlich enthält sie ein spezielles Waste-Modul, das von FWI eigens für die Ver- und Entsorgungswirtschaft entwickelt wurde.

FWI wird am ARA-Sitz in Wien ein zentrales IT-Management auf einer einheitlichen Plattform und Architektur implementieren. Laut den Vorgaben im Pflichtenheft wird FWI die Standard ERP-Software Microsoft Dynamics AX inklusive dem Waste-Standardmodul einführen bzw. in Betrieb nehmen und ARA-spezifische Adaptierungen vornehmen. Anschließend werden die Module Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Lager und Logistik implementiert. Nach der Datenmigration in die neue, zentrale Datenbank folgen Schulung der ARA-Mitarbeiter, Testphase und das Abnahmeverfahren. 2011 soll das Projekt in den Echtbetrieb gehen. (pi/rnf)

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