Holzgroßhändler trotzt mit optimierten Prozessen der Krise Detail - Computerwelt

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29.07.2009 Oliver Weiss

Holzgroßhändler trotzt mit optimierten Prozessen der Krise

Statt einigen großen Bestellungen, muss sich der Holzgroßhändler Hechenblaickner in der Krise mit vielen kleinen Bestellvorgängen herumschlagen.

Wenn Michael Hechenblaickner, Seniorchef des österreichischen Holzgroßhändlers Hechenblaickner aus Graz, durch seinen Betrieb führt, wird offensichtlich, warum eine perfekte Logistik das Um und Auf für den Unternehmenserfolg ist. Halle reiht sich an Halle des insgesamt zehntausend Quadratmeter großen Lagers mit Schnittholz, Furnieren und Holzwerkstoffen. Darunter befindet sich auch ein klimatisiertes Hochregallager mit verschiebbaren, fünfzig Meter langen Regalen. Schnittholz und Furniere aus über hundert verschiedenen Hölzern – von der einheimischen Tanne bis zu exotischen Arten wie Makassar oder Wenge – werden hier gelagert und verwaltet, um dem Motto des Unternehmens "Größte Auswahl, bester Service" gerecht werden zu können.

Anders als bei einer herkömmlichen Artikelverwaltung muss dabei jedes Paket Schnittholz und jeder Stamm Furnierholz mit seinen individuellen Merkmalen, wie Qualitäten und Maßen, im ERP-System verwaltet werden. Bei über hundert verschiedenen Hölzern mit unterschiedlicher Verarbeitung kommt man schnell auf tausende Varianten. Diese und andere Branchenspezifika werden von der ERP-Lösung TradeControl des heimischen IT-Anbieters PCS IT Trading bereits als Standard abgedeckt.

"Bester Service", das bedeutet für die Kunden von Hechenblaickner – regionale Tischler und Möbelerzeuger sowie Händler und Industriekunden – heutzutage in erster Linie rasche Lieferung. "Im zunehmenden internationalen Wettbewerb müssen unsere Kunden immer knapper kalkulieren", erklärt Michael Hechenblaickner. Große Lager leistet sich daher kaum mehr einer, bestellt wird on demand. "Im Klartext heißt das für uns: Lieferung binnen 24 Stunden." Durch diese Entwicklung hat sich die Anzahl der Bestellungen vervielfacht. Hechenblaickner muss heute rund 30.000 Bestellungen pro Jahr abwickeln. Was früher eine große Bestellung war, wird jetzt auf fünf oder mehr Bestellvorgänge aufgeteilt. "Für uns ist es daher enorm wichtig, dass der gesamte Bestell- und Liefervorgang möglichst effizient abgewickelt wird", sagt Michael Hechenblaickner.

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