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13.12.2013 Rudolf Felser

Atzlinger ist treuer Kunde von proALPHA

Das Familienunternehmen aus Niederneukirchen in Oberösterreich nutzt seit mittlerweile 11 Jahren die ERP-Komplettlösung proALPHA.

Atzlinger ist Erstausrüster bei Druckluftbremsanlagen sowie Klimaanlagen, ist der Spezialist für Komponenten-Kleinserien und zudem Generalimporteur für Reifendruck-Regelanlagen.

Atzlinger ist Erstausrüster bei Druckluftbremsanlagen sowie Klimaanlagen, ist der Spezialist für Komponenten-Kleinserien und zudem Generalimporteur für Reifendruck-Regelanlagen.

© Atzlinger

Das mittelständische Familienunternehmen Atzlinger aus Niederneukirchen in Oberösterreich ist Erstausrüster bei Druckluftbremsanlagen sowie Klimaanlagen, Spezialist für Komponenten-Kleinserien und zudem Generalimporteur für Reifendruck-Regelanlagen. proALPHA 5.2h ist bei dem Unternehmen als das führende System im Einsatz und managt mit seinen übergreifenden Funktionen Produktionsprozesse sowie betriebswirtschaftliche Abläufe bis hin zur Inventur.

Atzlinger kann auf eine 100-jährige Erfahrung im Landmaschinenbau zurückgreifen. Erfolgte der Start als klassische Schmiede, begann die Spezialisierung auf Druckluftbremsanlagen für Traktoren und Sonderfertigungen vor über 40 Jahren. "Druckluftanlagen bremsen Anhänger samt Lasten und nicht das Zugfahrzeug", erklärt proALPHA-Projektleiter und Assistent der Geschäftsleitung bei Atzlinger, Christian Leblhuber. "Wir stellen für die Erstausrüstung oder für die Nachrüstung mit Druckluftbremsen die Bausätze her, kaufen aber auch Teile zu und produzieren maßgeschneiderte, auf das Fahrzeug abgestimmte Anbauteile."

Eine rasche Verfügbarkeit von Teilen, hohe Flexibilität und dokumentiertes Wissen, sind nur einige der Voraussetzungen, um Traktoren und Zugfahrzeuge entsprechend den Kundenanforderungen nach Schnelligkeit, Stärke und vor allem Sicherheit auszurüsten. Die extreme Variantenvielfalt bei Traktoren und Druckluftbrems-Bauteilen, die über das gesamte Fahrzeug verteilt eingebaut werden, sind komplexe Herausforderungen für Produktion und Materialwirtschaft.

"Das Altsystem ist an seine Grenzen gestoßen und war auch eher eine Lösung für den Handel. Unser Schwerpunkt liegt in der Produktion, und damit passt proALPHA zu 100 Prozent", so Leblhuber über die Entscheidung für die integrierte ERP-Komplettlösung proALPHA im Jahr 2002. proALPHA ist die "Steuerzentrale" im Unternehmen. "Es gibt keinen Prozess, der nicht über proALPHA läuft", beschreibt Leblhuber die sehr weitreichende Integration. Für die Produktion stellt die hochstandardisierte Softwarelösung sämtliche Daten zur Verfügung. proALPHA ermöglicht zeitgerechtes Produzieren bei optimalen Durchlaufzeiten. Die Produktionsplanung inklusive Vorlaufzeiten, Grobterminierung und Optimierung übernimmt das ERP-System. Abhängigkeiten zwischen den Aufträgen werden dargestellt und berücksichtigt. Sogenannte "Chef-Aufträge", also Aufträge mit hoher Priorität, können vorrangig in die Fertigungsprozesse integriert werden.

Bei sich laufend veränderten Rahmenbedingungen gewinnen Planungssicherheit, Prozess- und Kostentransparenz zunehmende Bedeutung. "Die proALPHA Materialwirtschaft unterstützt uns im Einkauf - von der Bestellung, über die Disposition und Waren-eingangskontrolle bis hin zur Inventur und Buchhaltung", beschreibt Leblhuber den Funktionsumfang der ERP-Lösung. Durchgängige Material- und Informationsflüsse gewährleisten nicht zuletzt eine höhere Produktivität bei optimalen Beständen und Kosten. In Kombination mit dem Rechnungswesen liefern Auswertungen einen raschen Überblick über wichtige Kennzahlen.

KONTROLLE UND SICHERHEIT
Jedes Bauteil und jeder Bausatz, der das Atzlinger-Werk verlässt, wird im ERP-System mit einer Seriennummer bzw. Ersatzteilnummer erfasst. Durch die eindeutige Identifizierungsnummer lassen sich Bauteile und Bausätze dem Kunden bzw. dem Zugfahrzeug zuordnen, zurückverfolgen und verwalten. Das Tool unterstützt in der Reklamationsabwicklung und ist ein unverzichtbares Werkzeug bei Reparaturen wie auch Wartungen und zudem Bestandteil der Qualitätssicherung. "Mit der Seriennummernrückverfolgung haben wir jederzeit eine vollständige Übersicht und Kontrolle. Wir wissen welche Teile das Haus verlassen, können feststellen, ob die Bauteile am richtigen Fahrzeug eingebaut sind, oder können im Bedarfsfall den richtigen Reparatursatz schicken", erklärt Leblhuber. Insbesondere auch ein Vorteil für den Kunden: An Hand der Seriennummern können Ersatzteile auch über das Internet bestellt werden.

Atzlinger nutzt zusätzlich zur Finanzbuchhaltung die umfassenden Funktionalitäten des proALPHA-Vertriebs-Moduls. Sämtliche vertriebsrelevanten Aufgaben, von der Verkaufsplanung über die Angebotserstellung, der Auftragsabwicklung und dem Controlling bis hin zu Kommissionierung, Lieferung, Versand und Faktura, werden über die integrierte Businesslösung abgewickelt. Im Zusammenspiel mit dem CRM-Modul lassen sich Kundenbeziehungen pflegen und aktiv gestalten. "Über das proALPHA CRM laufen alle Marketingaktivitäten", erklärt Leblhuber. Grundlage dafür ist eine Kontaktdatenbank mit Kunden- und Interessentenstammdaten, die auf einem einheitlichen Datenmodell basiert und eine ständige Verfügbarkeit aktueller Informationen für alle User auch über das Internet bereitstellt.

Atzlinger verwendet das in proALPHA integrierte Dokumenten-Management System zur Verwaltung und versionssicheren Archivierung wichtiger Daten und Informationen aus allen Unternehmensbereichen. "Das DMS stellt für uns einen besonderen Mehrwert dar. Alle Dokumente und Daten sind so weit wie möglich im System gespeichert." So werden beispielsweise in der Konstruktion alle Datenblätter mit den gängigen Bauteilen abgelegt. Konstruktionsdaten können jederzeit abgerufen und verglichen werden. Abläufe werden dadurch schneller - das spart Zeit und damit Kosten.

Aktuell arbeiten 24 User mit proALPHA. Die Integration proALPHA ist aber noch nicht abgeschlossen. Leblhuber: "Es ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Anforderungen der Kunden und Lieferanten ändern sich laufend. Mit proALPHA haben wir ein Tool im Einsatz, das uns die Möglichkeit gibt, rasch und flexibel reagieren zu können." In naher Zukunft ist eine Erweiterung um den proALPHA Variantengenerator und die Integration eines speziellen Lasers geplant.

Leblhuber, der die Zusammenarbeit mit dem proALPHA-Team sehr schätzt – "uns verbindet eine sehr ehrliche Partnerschaft" –, zeigt sich von der Technologie begeistert: "proALPHA zeichnet ein sehr hoher Softwarestandard aus. Das System wird kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Kleine, sehr individuelle Anpassungen kann ich selbst vornehmen." Und proALPHA ist ein sehr sicheres System: "Wir haben die ERP-Lösung seit elf Jahren im Einsatz und hatten weder ein ernsthaftes Problem noch einen Datenverlust zu verzeichnen." (pi/rnf)

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