DYOA: Fachabteilungen entwickeln ihre Applikationen selbst DYOA: Fachabteilungen entwickeln ihre Applikationen selbst - Computerwelt

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24.06.2014 Rudolf Felser/pi

DYOA: Fachabteilungen entwickeln ihre Applikationen selbst

Fachabteilungen müssen schnell reagieren und entwickeln ihre eigenen Anwendungen immer öfter selbst. Damit steigt der Bedarf nach Platform-as-a-Service-Umgebungen, so das Ergebnis einer Umfrage von Progress.

DYOA lautet die Antwort der Fachabteilungen auf den stetig steigenden Bedarf nach neuen Apps.

DYOA lautet die Antwort der Fachabteilungen auf den stetig steigenden Bedarf nach neuen Apps.

© AA+W - Fotolia.com

"Develop Your Own Application" (DYOA) lautet die Intention der Fachabteilungen als Reaktion auf den stetig steigenden Bedarf nach neuen Anwendungen. Anstatt den Umweg über die zentrale IT-Abteilung zu machen, setzen sie zunehmend auf Rapid-Application-Development (RAD)-Funktionen einer PaaS-Umgebung, die ihnen erlaubt, ihre Apps schnell und einfach selbst zu erstellen. Zu diesem Resultat kommt eine Studie unter weltweit 700 IT-Entscheidern, die Progress bei Vanson Bourne in Auftrag gegeben hat.

Für die Untersuchung hat der Marktforscher 700 IT-Entscheider in Australien, den Benelux-Staaten, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA befragt. In Unternehmen, die eine schnellere Entwicklung und kürzere Implementierungszeiten fordern, steigt die Nachfrage nach PaaS-Plattformen. Damit lässt sich laut Progress die Entwicklung neuer und die Anpassung vorhandener Applikationen per Point-und-Click in einem Browser deutlich vereinfachen und beschleunigen.

In 85 Prozent der befragten Unternehmen gibt es einen hohen Bedarf, die Entwicklungszeiten zu reduzieren. Treiber sind in erster Linie die Fachabteilungen und weniger die IT.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • 70 Prozent aller Befragten nutzen bereits eine PaaS-Lösung für die Erstellung von Anwendungen oder planen deren Einsatz
  • Bei 43 Prozent der Projekte kam die Nachfrage nach zusätzlichen Apps direkt aus der Vorstandsebene, bei weiteren 47 Prozent von Kunden oder Partnern
  • 47 Prozent der Projekte kamen aus Marketing und Vertrieb und 44 Prozent aus dem Finanzwesen
  • Bei rund einem Viertel der Befragten (27 Prozent) hat die Arbeitsgeschwindigkeit der PaaS-Umgebung Vorrang vor der Möglichkeit, komplexe Anwendungen erstellen zu können
  • 54 Prozent der PaaS-Anwender konnten die Entwicklungs- und Implementierungszeiten verkürzen und 51 Prozent die Kosten reduzieren
  • 47 Prozent der Befragten konnten durch den Einsatz einer PaaS-Lösung zusätzliche Innovationspotenziale erschließen. Dazu zählt auch die Möglichkeit, verstärkt mobile Applikationen einzusetzen.


"Die neuen Möglichkeiten von "Develop Your Own Application" werden die Art wie wir arbeiten massiv beeinflussen, ganz so, wie es zuvor bereits die Trends Bring Your Own Device und Bring Your Own Application vermocht haben", sagt Matt Robinson, Vice President, Technology bei Progress. "Nie zuvor war es für ein Unternehmen, eine Fachabteilung oder einzelne Mitarbeiter einfacher, eine Applikation zu erstellen, mit der sich die Produktivität steigern lässt – und zwar unabhängig von den individuellen Programmierkenntnissen. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir im Zeitalter der Citizen Developer leben und damit der Entwickler, die aus den Fachabteilungen und nicht aus der IT kommen. Die Studie zeigt jedoch, dass es trotz der relativ einfachen Abläufe bei der Erstellung und Implementierung von Applikationen nach wie vor einen großen Bedarf gibt, die Entwicklungszyklen weiter zu optimieren und zu beschleunigen. Bei aller Euphorie im Hinblick auf 'Develop Your Own Application' dürfen die Vorteile einer Rapid-Application-Development-PaaS-Umgebung zur Verbesserung der Geschwindigkeit und Produktivität nicht verloren gehen. Die Umfrage verdeutlicht, dass viele erkennen, welche Potenziale sich damit erschließen lassen." (pi)

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