Ohne IT steht die digitale Transformation still Ohne IT steht die digitale Transformation still - Computerwelt

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Ohne IT steht die digitale Transformation still

Wie Unternehmen ihre IT-Abteilung mit der richtigen digitalen Strategie vom Kostenfresser zum Innovationstreiber umbauen.

Klingt logisch muss aber verinnerlicht werden: Ohne IT keine digitale Transformation!

Klingt logisch muss aber verinnerlicht werden: Ohne IT keine digitale Transformation!

© godesys

Digitalisierung ist mehr als nur ein Trend: Unternehmen, die die voranschreitende Entwicklung ignorieren oder zu langsam agieren, geraten früher oder später gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen. Die Geschäftsperformance hängt wesentlich von der Einstellung der Entscheider ab: Laut einer Studie von BPI Network glaubt nur jeder zweite Firmenlenker, dass die eigene IT-Abteilung in der Lage sei, die Digitalisierung aktiv mitzugestalten. Doch ohne zukunftsweisende Informationstechnologie und kompetentes IT-Personal lässt sich die digitale Transformation nicht bewältigen.

Der Mainzer Spezialist godesys hat drei Punkte definiert, was zu beachten ist und weshalb eine leistungsfähige IT-Abteilung eine entscheidende Rolle für den Geschäftserfolg moderner Unternehmen spielt.

1. Automatisierte Prozesse und intelligente Software implementieren
Endverbraucher tauschen sich vermehrt über digitale Kanäle aus. Dementsprechend müssen auch Unternehmen ihre Inhalte, Kommunikations- und Vertriebskanäle neu ausrichten. Dabei werden sie von der Geschäftssoftware unterstützt. Deren Kern bildet in der Regel das ERP-System. Die Systemarchitektur führt die betrieblichen Informationsflüsse zusammen und trägt idealerweise dazu bei, die Unternehmensprozesse bis ins Detail zu optimieren. Es gilt die Regel: Je mehr Abläufe automatisiert werden, umso effizienter das Geschäft. Prozessautomatisierung fördert den Workflow innerhalb des Unternehmens sowie zu externen Kontakten wie beispielsweise Kunden und Lieferanten. Dadurch werden die Mitarbeiter entlastet und können sich um komplexere Aufgaben kümmern. Das Ergebnis: höhere Produkt- oder Servicequalität bei niedrigeren Kosten durch straffere Prozesse. Damit Unternehmen in vollem Umfang von den Vorteilen der Automatisierung profitieren, ist eine kompetente IT-Abteilung erforderlich, die den Einführungsprozess mit Expertise und Weitsicht plant und begleitet.

2. Mitarbeiter gezielt im Hinblick auf flexible Prozesslösungen schulen
Für Unternehmen, die ihre Systemlandschaft mitsamt der IT-Abteilung auf die Erfordernisse der Zukunft einstellen möchten, ist es sinnvoll, in Prozessen zu denken und nicht mehr in Funktionen. In den Achtziger- und Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die Unternehmensprozesse innerhalb der ERP-Software noch durch ein Programmierteam in Form von funktionaler Programmierung abgebildet. Infolgedessen mussten bei jeder Änderung an einzelnen Prozessen oder am Geschäftsmodell abermals Informatiker mit der teuren Neuprogrammierung beauftragt werden. Häufig determinierte die Software sogar die gesamte Unternehmensstruktur – und nicht umgekehrt. Der godesys-Gründer und Vorstandsvorsitzende Godelef Kühl führt aus: "Leider sind noch immer viel zu viele starre ERP-Systeme im Einsatz. Eine nutzerfreundliche Alternative dazu bilden agile Systeme."

Kernelement einer agilen Software ist die serviceorientierte Architektur (SOA), die es ermöglicht, einzelne Systemfeatures der Software an die individuellen Prozesse innerhalb des Unternehmens anzupassen. Programmierkenntnisse sind hierfür nicht erforderlich. Vielmehr werden Mitarbeiter zu sogenannten digitalen Handwerkern: Sie werden in die Lage versetzt, ihren Geschäftsbereich in der ERP-Software selber anzupassen und Prozesse zu modellieren. Kühl weiter: "Mit agiler Software können Unternehmen ihr Geschäftsmodell permanent neu ausrichten und flexibel auf Marktänderungen eingehen." Damit sich die Mitarbeiter der einzelnen Fachabteilungen im Unternehmen erfolgreich zu digitalen Handwerkern entwickeln können, bedarf es fachkundiger Ansprechpartner und Schulungsinitiativen vonseiten der IT-Abteilung.

3. Die Integration möglichst vieler Softwareanwendungen fördern
Im Idealfall vereint ein ERP-System möglichst viele Softwareanwendungen, die im Unternehmen im Einsatz sind. Je besser beispielsweise das CMS- und CRM-System mit dem ERP-System verzahnt sind, umso genauer kann das Unternehmen auf Kundenwünsche eingehen – ein essenzieller Wettbewerbsvorteil. Im digitalen Zeitalter ist es üblich, Kundenanfragen innerhalb von Minuten über soziale Netzwerke oder andere Kanäle zu beantworten. Dadurch steigt die Kundenzufriedenheit, was wiederum zu einem verbesserten Markenimage und höherer Kundenbindung führt.

Die besten Voraussetzungen für eine effiziente Softwareverzahnung schaffen Unternehmen, die bei der Auswahl ihrer Programme auf möglichst weit verbreitete Industriestandards wie die Nutzung standardisierter Webservices oder asynchroner XML-Schnittstellen achten. Auch hier macht sich das Expertenwissen einer professionell geführten IT-Abteilung bezahlt. Denn je mehr proprietäre Lösungen zum Einsatz kommen, umso schwieriger gestaltet sich die Arbeit für die digitalen Handwerker.

"Ob die digitale Welle dem eigenen Geschäftsmodell Auftrieb verschafft oder den Unternehmenstanker kentern lässt, hängt wesentlich von dem effektiven Zusammenwirken einer vorausschauend besetzten IT-Abteilung mit der im Einsatz befindlichen Unternehmenssoftware ab", ergänzt Kühl. "Damit die IT die verschiedenen Unternehmensbereiche in Zeiten der Digitalisierung aktiv unterstützen kann, ist vor allem eine Softwarelösung erforderlich, die Anwenderfreundlichkeit, zuverlässige Performance und flexibles Handling vereint. Für diesen Bedarf werden wir auch in Zukunft die passenden Lösungen entwickeln."

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