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Ausblick 2018: Steffen Ebert, CEO von ebertlang

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer nach ihrer Einschätzung für 2018 befragt.

Steffen Ebert ist CEO von ebertlang.

Steffen Ebert ist CEO von ebertlang.

© ebertlang

1. Was war Ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?
Von den vielen Fallstudien, die wir im Laufe des Jahres zu unterschiedlichen Bereichen und Produkten erstellt haben, sind natürlich diese besonders spannend, die sich dem Thema Service Automation widmen. Denn hier dreht es sich um Lösungsansätze, die für die zukünftige Entwicklung eines Systemhauses von großer Bedeutung sind, nämlich ob und wie der Wandel vom Break Fix hin zu Managed Services gelingen kann. Wir werden daher Anfang 2018 eine Case Study zu ConnectWise Automate veröffentlichen, die exemplarisch zeigt, welches geschäftliche Potential in einer RMM-Lösung steckt und wie ein IT-Dienstleister mit drei Mitarbeitern damit zum Beispiel das Thema DSGVO bei seinen Kunden angeht.

2. Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?
Die Datenschutzgrundverordnung wird im Mai 2018 ihre Wellen schlagen. Wir beraten und unterstützen unsere Partner schon jetzt intensiv bei diesem Thema, um böse Überraschungen im Mai zu verhindern.
Neben der DSGVO wird auch weiterhin das Thema Sicherheit eines der zentralen Themen in der IT-Branche sein. Das Erstellen und Ausrollen von Ransomware & Cryptolocker wird immer einfacher, umso sorgfältiger müssen die Sicherheitsstrategien bei den Unternehmenskunden regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden.

3.Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?
Wir erwarten ein erfolgreiches Jahr 2018. Wir haben unser Portfolio frühzeitig beim Thema Managed Services breit aufgestellt und können hier das stark wachsende Interesse des Channels optimal bedienen. Weitere Hersteller, deren Lösungen unser Angebot für das Systemhaus sinnvoll ergänzen, werden ebenfalls 2018 folgen.

4. Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?
Obwohl wir als Distributor mit Sitz in Deutschland gerade eine komplizierte Regierungsbildung erleben, sind unsere Wünsche grenzübergreifend: Für die  Wirtschaftsstandorte Österreich und Deutschland sind umfangreiche Investitionen in die digitale Infrastruktur notwendig. Die technischen Realitäten von Cloud-Diensten haben die Gegenwart in vielen Regionen längst überholt - ein wichtiger Schritt wäre damit getan, im Jahr 2018 Datengeschwindigkeiten von 2 MBit nicht mehr als schnelles Internet zu definieren, um das eklatante Problem des mangelhaften Ausbaus deutlich zu machen.
Nicht weniger wichtig sind Investitionen und Reformen bei der digitalen Ausbildung unserer Kinder. Man kann Schüler nicht mit 20 Jahre alten Rechnern arbeiten lassen und hoffen, dass sich der Fachkräftemangel auf wundersame Weise von selbst auflöst.  

5.Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?

Unsere Aufgabe als Distributor besteht seit über 22 Jahren darin, unseren Partnern die Lösungen und den Support anbieten zu können, mit denen sie im Tagesgeschäft optimal aufgestellt sind. Sei es beim Gang in die Cloud, bei der zunehmenden Automatisierung oder bei Ransomware-Attacken, die über Nacht Systeme auf der ganzen Welt lahmlegen: wir müssen die Lösungen für Probleme anbieten, bevor sie beim Endkunden auftreten.
Die Herausforderung wird auch 2018 darin bestehen, sowohl für lang angekündigte Szenarien wie die DSGVO oder plötzlich auftretende Sicherheitsrisiken der passende Ansprechpartner zu sein, bei dem der Fachhändler die passende Unterstützung erhält.

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