Ausblick 2018: Matthias Malcher, Territory Manager Österreich bei ESET. Ausblick 2018: Matthias Malcher, Territory Manager Österreich bei ESET. - Computerwelt

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Ausblick 2018: Matthias Malcher, Territory Manager Österreich bei ESET.

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer nach ihrer Einschätzung für 2018 befragt.

Matthias Malcher ist Territory Manager Österreich bei ESET.

Matthias Malcher ist Territory Manager Österreich bei ESET.

© ESET

1. Was war Ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?
In diesem Jahr konnten wir in Österreich viele Unternehmen und Institutionen von der Leistungsfähigkeit unserer Security-Lösungen überzeugen. Eines der großen Leuchtturmprojekte ist für mich ganz klar die Absicherung der Stadt Wien. Der Magistrat stand bei der Neuvergabe vor der Herausforderung eine Sicherheitslösung zu finden, die in der Lage ist ein großes und heterogen aufgestelltes Netzwerk effektiv zu schützen und zugleich gut administrierbar ist. Nach erfolgreichem Testbetrieb waren die IT-Verantwortlichen von der Leistungsfähigkeit und Usability der zum Einsatz kommenden ESET Gateway Security überzeugt. Aktuell schützen wir 30.000 Anwender der städtischen Verwaltung und Behörden vor Schadcode basierten Cyberangriffen.
 
2. Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?
Vor dem Hintergrund der im Mai 2018 in Kraft tretenden EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sollte für privatwirtschaftliche Unternehmen, Behörden sowie nicht staatliche Institutionen und Organisationen das Thema Datenverschlüsselung in den Fokus ihres Handelns rücken. Trotz der zu befürchtenden drakonischen Strafen bei Verstößen gegen die DSGVO, sehen wir bei der technischen Umsetzung immer noch großen Nachholbedarf: Es scheint, als ob viele CTOs und CISOs dies auf die lange Bank geschoben haben. Dabei lässt die DSGVO keinen Interpretationsspielraum zu: Die Verschlüsselung personenbezogener Daten ist eine der Kernforderungen und klar verpflichtend. Unternehmen, die sich ganzheitlich aufstellen wollen, sollten zudem Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren in relevanten Bereichen in Betracht einsetzen. Hierdurch können höhere Security-Niveaus erreicht werden, als es herkömmliche Verfahren ermöglichen.
 IT-Verantwortliche sollten hier auf Softwarelösungen setzen, die das erforderliche Schutzniveau bieten und zugleich anwenderfreundlich sind. Als einer der wenigen europäischen IT-Security-Hersteller bietet ESET neben klassischen Endpoint-Sicherheitslösungen Unternehmen DSGVO-konforme und zentral administrierbare Verschlüsselungslösungen sowie Zwei-Faktor-Authentifizierung an.

3. Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?
ESET blickt 2017 in Österreich auf eine äußerst erfolgreiche Entwicklung im B2B-Segment zurück. An diesen Erfolg werden wir 2018 anknüpfen. Dank zukunftsweisender eigener Technologien und langfristiger Vertriebspartnerschaften blicken wir mit Freude auf das neue Geschäftsjahr. Unser Ziel ist es, unsere Position im B2B-Segment auf dem österreichischen Markt kontinuierlich auszubauen.

4. Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?
Im Vergleich zu Deutschland ist Österreich in puncto Breitband-Ausbau deutlich besser aufgestellt. Wenn die digitale Transformation erfolgreich sein soll, ist es wichtig, diesen Ausbau auch zukünftig mit aller Kraft voranzutreiben.
 
5. Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?
Die Herausforderungen durch Cyber-Angriffe werden auch in kommenden Jahr nicht geringer. Wie 2017 gezeigt hat, haben sich Ransomware-Attacken für die Täter leider ausgezahlt. IT-Verantwortliche sollten sich darauf einstellen und ihre Organisation entsprechend vorbereiten. Hier gilt es die Mitarbeiter als Baustein einer erfolgreichen Cyber-Abwehr zu verstehen, entsprechend mitzunehmen und zu schulen.

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