Ausblick 2018: Nahed Hatahet, GF von HATAHET productivity solutions Ausblick 2018: Nahed Hatahet, GF von HATAHET productivity solutions - Computerwelt

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Ausblick 2018: Nahed Hatahet, GF von HATAHET productivity solutions

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer nach ihrer Einschätzung für 2018 befragt.

Nahed Hatahet ist Geschäftsführer von HATAHET productivity solutions.

Nahed Hatahet ist Geschäftsführer von HATAHET productivity solutions.

© HATAHET

Was war Ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?

Wieso war? Die interessantesten Projekte laufen und sind für uns jene, die sich über mehrere Jahre ziehen und einen Wandel der Arbeitskultur mit sich ziehen, also digitale Transformationsprojekte. Das will sehr gut geplant sein und benötigt auch entsprechende Zeit und vor allem organisatorische Begleitmaßnahmen. Mein persönliches Lieblingsprojekt ist die Einführung eines „Digitalen Arbeitsplatzes der Zukunft“ bei einem österreichischen Konzern mit über 20.000 Mitarbeitern. Das Projekt läuft bereits seit geraumer Zeit und die erste Phase wird nächstes Jahr für die ersten Benutzer online gehen. Es wird vor allem den Mitarbeitern einen(!) Zugangspunkt zu den wichtigen und für den Benutzer relevanten Informationen und Applikationen bieten sowie die moderne Zusammenarbeit fördern. Es wird eine moderne Arbeits- und Kommunikationskultur eingeführt die wir federführend begleitend beraten dürfen. Das Projekt ist durchaus herausfordernd und es macht gerade deswegen unheimlich viel Spaß am digitale Wandel dieses Konzerns strategisch teilzuhaben und unsere organisatorische und technische digitale Beratungskompetenz einzubringen.

Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?

Unternehmen müssen langfristig digital transformieren und die Arbeits- und Kommunikationskultur der Mitarbeiter entsprechend verändern. Anwender werden vermehrt darin gefordert sein, Ihre gewohnten Arbeitsweisen dahingehend aufzugeben – Mitarbeiter sollten sich für die modernen neuen Arbeitsweisen sowie Kommunikationsmöglichkeiten offen sein. Anwender werden sich daher ebenfalls mit den Themen der digitalen Transformation, der neuen Zusammenarbeit mit künstlich intelligenten Kollegen wie Bots aber auch den modernen Kommunikationsmöglichkeiten beschäftigen. Idealerweise beschäftigen sich daher die Anwender 2018 mit der eigenen Transformation zu einem Anwender der Zukunft, der eben die modernen neuen Arbeitsmittel verstehen und aktiv einsetzen werden muss. Der Digitale Arbeitsplatz der Zukunft wird dabei als zentrale Basis für Anwender der neuen digitalen Generation dienen und die neuen Arbeitsweisen unterstützen - wohl einer der wichtigsten Grundvoraussetzungen, damit Unternehmen und Mitarbeiter überhaupt digital transformieren können. Anwender sollen sich vermehrt mit den digitalen Arbeitsplatzkonzepten auseinandersetzen und vor allem selbst ein Teil der Transformation und zur Veränderung von Unternehmen im digitalen Wandel werden.

Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?

Unsere Beratungskonzepte zum digitalen Arbeitsplatz der Zukunft die organisatorische mit technischen Kompetenzen enthält und vor allem die strategischen Komponenten fokussiert sind schon heute sehr erfolgreich. Unsere Konzepte helfen Unternehmen digital zu transformieren und zu verstehen, was das überhaupt Bedeutet. Das Thema digitale Transformation, Digitaler Arbeitsplatz der Zukunft mit künstlicher Intelligenz und Bots haben wir bereits im Portfolio und wir spüren vor allem in den letzten Jahren genau darin ein erhöhtes Interesse bei unseren Kunden, vor allem im Großkundenbereich. Unsere Aufgabe ist es Unternehmen in der Transformation des digitalen Arbeitsplatzes und der Kommunikation zu begleiten und gemeinsam mit dem Kunden die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Diese Themen sind gerade eben stark im Trend und bleiben es auch definitiv für 2018 - wir haben damit bereits sehr gute Erfahrungen, Konzepte und begleiten zahlreiche Kunden in der digitalen Transformation - unsere Prognose für 2018 ist daher sehr positiv.

Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?

Leider hat sich der übliche und seit Jahren bekannte Fachkräftemangel so gar nicht verbessert - im Gegenteil. Einerseits gibt es Technologien die so schnell am Markt kommen, dass es keine ausgebildeten Menschen dafür gibt, andererseits fehlt es an Mitarbeitern die vor allem entsprechend praxisbezogen und qualifiziert sind. Wer innovativ sein will und auf modernste Technologien setzt, wird Mitarbeiter gerade in der Einstiegsphase entsprechend intensiv und praxisorientiert unterstützen müssen und das kostet Geld. Wir müssen zum Beispiel unsere neuen Mitarbeiter selbst ausbilden, es gibt quasi keine fertigen – wohl ein Problem aller Unternehmen die innovativ die neusten Technologien und Möglichkeiten beraten und den Markt für die digitale Transformation vorbereiten. Wir schauen dabei vermehrt, dass Mitarbeiter prinzipiell zu unserer familiären Firmenkultur passen - eine Basisqualifikation ist daher prinzipiell neben der menschlichen ausreichend. Für uns ist vor allem eine hohe Leidenschaft für das Thema eines der wichtigsten Entscheidungsmerkmale. Nachdem die Politik den Fachkräftemangel nicht in den Griff bekommt, wäre unser Wunsch an die Regierung Unternehmen noch mehr in der Mitarbeiteraufbauphase mit zum Beispiel stark verringerten Lohnnebenkosten oder finanzielle Unterstützung für Ausbildungsprogramme zu unterstützen. Wichtig wäre dabei, dass dies unkompliziert und einfach für Unternehmen möglich sein müsste. Dabei geht es also darum, in der Zeit der Ausbildungsphase als Unternehmen einfach weniger Kosten tragen zu müssen.

Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?

Eine der größten Herausforderungen der digitalen Transformation ist durchaus neben technischen vor allem das Verständnis dafür zu schaffen, dass dies ohne starker organisatorischer Begleitung und einer Veränderung der Arbeits- und Kommunikationskultur eines Unternehmens gar nicht möglich sein wird. Die Zeit nur neue Tools anzuschaffen und zu hoffen, dass Unternehmen dadurch „digitaler“ werden ist eine Illusion und gehört der Vergangenheit an. Es geht auch nicht Unternehmen krampfhaft in die Cloud zu bewegen im Glauben, dass alles besser wird - auch wenn eine gute Cloudstrategie sehr wichtig ist und leider viel zu selten angetroffen wird. Es geht also vielmehr um die digitale Transformation und konkret um den gesamtheitlichen Wandel eines Unternehmens und vor allem deren Mitarbeiter - zu einer digitalen Arbeits-/Kommunikationskultur die mit einem digitalen Arbeitsplatzkonzept erst zum Erfolg führt. Dabei sollten Unternehmer beachten, dass dies ein laufender vor allem organisatorischer und auch technischer Prozess sein muss - und kein Projekt, dass man einfach mal durchführt und abschließt. Man transformiert quasi laufend und ununterbrochen. Die Transformation muss zu einem kontinuierlichen Projekt in einem Unternehmen werden und entsprechend ganz oben etabliert werden. Diese Herausforderungen verlangen vor allem nach Beratern und entsprechenden Konzepten, die eine gesamtheitlich Sicht bereitstellen und vermitteln. Neben den organisatorischen und technischen notwendigen Themen sind es vor allem die Arbeitsweisen der Zukunft die von Mitarbeitern gelebt und verinnerlicht werden müssen. Es verlangt nach digitalen Arbeitsplatzkonzepten und Methoden zur Einführung solcher Vorhaben. Somit sind wir mit unseren Konzepten und Erfahrungen für diese Herausforderungen perfekt vorbereitet und freuen uns schon auf weitere spannende Transformationsbegleitungen im kommende Jahr.

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