Sieben von zehn fürchten um ihre Cloud-Daten Sieben von zehn fürchten um ihre Cloud-Daten - Computerwelt

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13.12.2012 :: Printausgabe 25/2012 :: Wolfgang Franz +Premium Content

Sieben von zehn fürchten um ihre Cloud-Daten

Die überwiegende Mehrheit der Österreicher steht der Datensicherheit beim Cloud Computing reserviert gegenüber. Besonders groß ist die Sorge, dass nach dem Transfer von Daten an einen Cloud-Dienstleister die Kontrolle über persönliche Informationen verloren geht. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der CSC Computer Sciences Corporation.






Trotz des Cloud-Booms sehen die 500 Befragten beim Thema "Datenschutz in der Cloud" verschiedene Risiken: So sorgen sich beispielsweise 72 Prozent, dass persönliche Daten nach der Übergabe an einen Cloud-Dienstleister nicht in Österreich verbleiben. Sie befürchten gleichzeitig, dass persönliche Daten schwerer vor Hackerangriffen geschützt werden können, wenn sie außerhalb des Unternehmens in einem Cloud-Rechenzentrum verwaltet werden. 65 Prozent der Österreicher glauben darüber hinaus, dass der Daten-Zugriff wegen der nötigen Online-Verbindung zum Cloud-Dienstleister weniger zuverlässig ist, als wenn ein hausinternes Rechenzentrum des Unternehmens diese Aufgabe übernimmt.

"Die Sorgen der Befragten nehmen wir sehr ernst", sagt Norbert Haslacher, Geschäftsführer CSC Austria & Eastern ­Europe. "Wir bieten daher in Österreich Lösungen, die gewährleisten, dass die ­Daten auch tatsächlich im Land bleiben. Grundsätzlich sollte ein Unternehmen alle als sicherheitskritisch bewerteten Kriterien sorgfältig überprüfen, bevor es sich für die Zusammenarbeit mit einem Cloud-Dienstleister entscheidet", so Haslacher weiter.

Wesentlicher Anhaltspunkt für die Auswahl eines Cloud-Anbieters ist eine valide Zertifizierung, die sowohl Datensicherheit als auch technische Verfügbarkeit der Online-Dienste umfasst. "Wir Cloud-Dienstleister sind hier in der Pflicht, für die nötige Transparenz bei unseren Kunden zu sorgen", ergänzt der CSC-Chef.

Die große Mehrheit der Befragten (96 Prozent) sehen Cloud-Dienstleister am Zuge, die Einhaltung von Datenschutz und technischer Sicherheit unter Beweis zu stellen. 93 Prozent wünschen sich vom Gesetzgeber, eine Zertifizierung vorzuschreiben, mit der IT-Dienstleister die Einhaltung von Sicherheitsstandards im Cloud Computing nachweisen. (su)

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