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SAP hebt mit Hana Kundendaten aus dem Social Web

SAP hat auf der Fachmesse CRM Evolution in New York City die auf der In-Memory-Datenbank Hana basierende Analyseanwendung "SAP Social Contact Intelligence" vorgestellt.

Marketingexperten sollen mit SAP Social Contact Intelligence tieferen Einblick in das Kundenverhalten erhalten.

Marketingexperten sollen mit SAP Social Contact Intelligence tieferen Einblick in das Kundenverhalten erhalten.

© SAP

Mit dieser neuen Anwendung können Unternehmen Informationen zu ihren Geschäftskontakten aus internen Quellen abrufen und mit Kommentaren und Beiträgen dieser Kontakte in sozialen Medien verknüpfen. Das liefere wichtige Erkenntnisse für maßgeschneiderte Angebote und schaffe die Grundlage, um das Kundenverhalten gezielt zu beeinflussen, so SAP.

Marketingexperten sollen mit SAP Social Contact Intelligence tieferen Einblick in das Kundenverhalten erhalten und die gewonnenen Erkenntnisse direkt für Marketingkampagnen nutzen können. Potenzielle Kunden und wichtige Meinungsführer ließen sich identifizieren und gezielt ansprechen, was letztendlich eine Umsatzsteigerung ermögliche. Vertriebsmitarbeiter können laut SAP außerdem auf detaillierte Kundeninformationen zugreifen und so schnell die aussichtsreichsten Ansprechpartner auf Kundenseite identifizieren. Zudem könnten Mitarbeiter im Kundenservice bei negativen Kommentaren schnell Gegenmaßnahmen ergreifen.

SAP Social Contact Intelligence ist eine von vier Anwendungen, die zusammen und integriert die Gesamtlösung "SAP Customer Engagement Intelligence" bilden. Die weiteren sind "SAP Audience Discovery and Targeting" (Segmentierung), "SAP Customer Value Intelligence" (Bewertung) und "SAP Account Intelligence" (Außendienstler-App).

"Früher dauerte die Erstellung von Kundensegmentierungsmodellen über zwölf Stunden - diesen Prozess konnten wir um den Faktor 985 beschleunigen", bescheinigt Bernd Seidel aus dem Business Solution Management der Thomas Cook AG. Davon profitierten seine Mitarbeiter erheblich, weil sie beim Testen unterschiedlicher Segmentierungsmodelle sofort ein Ergebnis erhielten und auf dieser Grundlage Verkaufs- und Marketingkampagnen entwickeln könnten, die besser auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten seien.

* Der Autor Thomas Cloer ist Redakteur der Computerwoche.

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